Diabetesrisiko 

Fettsäurespiegel gibt Aufschluss

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Rund 25.000 Personen, alle ohne Diabeteserkrankung, nahmen an der Kohortenstudie teil. 536 Teilnehmende entwickelten im Nachbeobachtungszeitraum (durchschnittlich 6,5 Jahre) Diabetes Typ 2. Nach Analyse des Lipidprofils von 1.600 Personen fand das Forschungsteam heraus, dass höhere Linolsäure-Konzentrationen mit einem geringeren Typ-2-Diabetes-Risiko assoziiert waren. Höhere Dihomogammalinolensäure-Konzentrationen waren mit einer höheren Inzidenz verbunden. Für hohe Arachidonsäure-Konzentrationen gab es keine statistisch signifikanten Assoziationen. 

Möglicher Nutzen als Risikomarker 

Durch diese Erkenntnisse lassen sich Lipidklassen eventuell als Risikomarker nutzen und Stoffwechselprozesse, welche die Plasmakonzentrationen von Linol- oder Dihomogammalinolensäure beeinflussen, zur Verringerung des Diabetesrisikos heranziehen. Eine Erhöhung der Linolsäure-Zufuhr könnte als Diabetesprävention kommuniziert werden.  

VK

Quelle

Prada M et al., Plasma-Lipidomik-N-6-mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Typ-2-Diabetes-Risiko in der prospektiven Kohortenstudie EPIC-Potsdam, Diab Care 2023;46:836–44, doi:10.2337/dc22-1435 

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