Mehr als ein neues Logo

Drei Marken, ein Versprechen

Mag. pharm.

Irene

Senn

,

PhD

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Neuer Bereich ©   APOVERLAG/Lukas Loren
© APOVERLAG/Lukas Loren

Von außen sieht man es sofort: Die Österrei­chische Apotheker-Verlagsgesellschaft m. b.H. hat ein neues Gesicht. Ein klares Logo-System mit einem markanten Asterisk-Symbol in den Farben Rot, Lila und Blau als Herzstück. Dahinter steckt jedoch mehr als ein visueller Relaunch. Künftig werden Pharmadaten und Softwarelösungen, pharmazeutische Medien sowie diverse Fort- und Weiterbildungsformate zielgruppenspezifisch zugeordnet.
„Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv mit unserer Identität auseinandergesetzt“, erklärt Geschäftsführer DI Franz Coreth den Hintergrund. Anlass für den Transformationsprozess ist eine veränderte Geschäftsrealität: „Nur noch rund die Hälfte unseres Umsatzes stammt aus dem klassischen Apothekengeschäft, die andere Hälfte erwirtschaften wir mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen“, erläutert Geschäftsführer Mag. Heinz Wlzek. Die bislang alleinige Unternehmensmarke APOVERLAG spiegelte daher das gegenwärtige Tätigkeitsfeld des Unternehmens nicht mehr richtig wider. 


Neue Architektur mit drei bekannten Marken


Das Ergebnis ist eine neue Markenarchitektur, die künftig unter der Dachmarke „Österreichische Apotheker-Verlagsgesellschaft m. b. H.“ drei Bereichsmarken führt. 


Die Marke ApoVerlag richtet sich gezielt an Apo­theker:innen und PKA und bündelt alle apothekenrelevanten Produkte und Services – von der Software AVS über Fachmedien wie die ÖAZ bis zu Fortbildungsangeboten. Die Marke Diagnosia adressiert die ärztliche Zielgruppe mit Diagnosia App, Diagnosia Campus und klinischer Entscheidungshilfe für Krankenhäuser. Die Marke AustriaCodex fungiert als berufsübergreifende Pharmainformationsplattform – das Bindeglied zwischen allen Gesundheitsberufen.


Das neue dreifarbige Logo erzählt diese Geschichte in einem Bildsymbol: dem Asterisk. Das Wort „Asterisk“ stammt aus dem Griechischen – „asteriskos“ bedeutet buchstäblich „kleiner Stern“. In der Typografie markiert das Sternchen (*) stets das Wesentliche, den wichtigen Hinweis. Drei Strahlpaare, jeweils im 60-Grad-Winkel angeordnet, bilden gemeinsam das Dachmarkenzeichen – jedes Paar in einer eigenen Farbe: Rot für ApoVerlag, Lila für ­AustriaCodex, Blau für Diagnosia. „Wir wollten zeigen, dass wir drei spezialisierte Bereiche haben, die aber als Ganzes zusammenwirken“, erklärt Coreth.

Die Geschäftsführer Mag. Heinz Wlzek und DI Franz Coreth präsentieren die neue Markenarchitektur des Unternehmens. © APOVERLAG/Lukas Lorenz
Die Geschäftsführer Mag. Heinz Wlzek und DI Franz Coreth präsentieren die neue Markenarchitektur des Unternehmens. © APOVERLAG/Lukas Lorenz


Was ändert sich für Apotheker:innen?


Die kurze Antwort lautet: fast nichts. „Logo, Farben und der Auftritt nach außen schauen künftig anders aus, aber inhaltlich ändert sich nichts. Alle unsere Produkte und Services bleiben unverändert, auch die Ansprechpartner bleiben gleich. Und das ist kein Zufall: Apotheke first – das ist unsere DNA“, bringt es Coreth auf den Punkt. „Über allem steht, dass wir den österreichischen Apotheken bestmöglichen Service bieten wollen. Auch bei allfälligen Zielkon­flikten stehen die Bedürfnisse der Apotheker:innen immer an erster Stelle“, macht Wlzek deutlich. 

drei Marken im Logo vereint

Das neue Asterisk-Logo besteht aus drei Strahlenpaaren, die jeweils im 60-Grad-Winkel angeordnet sind. Jedes Paar trägt die Farbe einer Marke. Zusammen ergeben sie ein Ganzes. 

Die Marke ApoVerlag richtet sich an Apotheker:innen und PKA. Hier finden sich AVS, ÖAZ, pka-Magazin, DA – Deine Apotheke, GesundheitsTV, Fortbildungsplattformen und elektronische Abwicklung von Gutscheinaktionen.

Namensgebend für die Marke AustriaCodex ist der Austria Codex. Sie bündelt ein umfassendes Spektrum an Pharmadaten und medizinischen Informationen für alle Healthcare Professionals, darunter der Austria Codex Online (ACO), aber 
auch das Warenverzeichnis, Shop-Index und zahlreiche weitere Arzneimittelinformationen.

Die Marke Diagnosia adressiert Ärzt:innen und Krankenhäuser mit der etablierten Diagnosia Mobile App, dem Fortbildungsprogramm Diagnosia Campus und der klinischen Entscheidungshilfe Diagnosia Enterprise.


In diesem Zusammenhang erklärt sich auch der Abschied vom bekannten Apotheken-A. Die Begründung ist sachlich: „Das Apotheken-A ist ein starkes Konsumentensymbol“, so Coreth, „aber wir sind mittlerweile fast ausschließlich im B2B-Geschäft tätig.“ Für ein Unternehmen, das Apotheken, Ärzt:innen und Krankenhäuser gleichermaßen bedient, bietet ein einheitliches, bereichsübergreifendes Logo-System schlicht einen höheren Mehrwert.


Fazit


Mit der neuen Markenarchitektur schließt die Österreichische Apotheker-Verlagsgesellschaft m. b. H. einen wichtigen Schritt ihrer Transformation ab – bleibt dabei aber ihren Wurzeln treu: dem Anspruch, kompetenter Partner der österreichischen Apothekerschaft zu sein. Für Apotheker:innen bedeutet das: verlässliche Partnerschaft und bewährte Qualität – jetzt aber in zeitgemäßem Gewand.

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