Fentanyl-Abhängigkeit

Toleranzentwicklung

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Die Trägheit von transdermalen therapeutischen Systemen (TTS) mit Fentanyl hat auch Nachteile: Nebenwirkungen  oder Überdosierungserscheinungen halten aufgrund des Hautdepots auch nach der Pflasterentfernung noch länger an. © AdobeStock
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Untersucht wurden 509 Fentanylproben sowie Konsumangaben von 47 Personen. Die Proben enthielten im Mittel rund 12,5 % Fentanyl, wobei die Reinheit stark schwankte. Die Befragten konsumierten durchschnittlich etwa 1,07 Gramm des Straßenprodukts pro Tag.

Unter Berücksichtigung von Reinheit, Aufnahmeweg und Bioverfügbarkeit errechneten die Forschenden eine durchschnittliche Tagesdosis von rund 8.900 Milligramm Morphinäquivalent (MME) – ein Vielfaches der in der medizinischen Schmerztherapie üblichen Dosierungen. Die Ergebnisse verdeutlichen die hohe Opioidtoleranz, wodurch sich die Behandlung mit Methadon oder Buprenorphin bei schwerer Fentanylabhängigkeit besonders schwierig gestalten kann.

Quelle

Godvin M, et al. Drug Alcohol Depend 2026

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