Filipendula ulmaria

Echtes Mädesüß

Mag. pharm. Arnold Achmüller
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Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria (L.) Maxim.) gehört zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse). Die Gattung Filipendula umfasst rund fünfzehn Arten, die vor allem in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet sind. In Mitteleuropa kommen vor allem zwei heimische Arten vor: das Echte Mädesüß und das deutlich kleinere Kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris Moench), das im Gegensatz zum Echten Mädesüß eher trockene bis wechseltrockene Wiesen besiedelt.

Ein älterer botanischer Name des Echten Mädesüß ist Spiraea ulmaria L. Die mehrjährige krautige Pflanze ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch und bevorzugt feuchte bis nasse Standorte. Typische Vorkommen sind Feuchtwiesen, Gräben, Bach- und Flussufer, Auwälder und sumpfige Bereiche.

Echtes Mädesüß besitzt ein stark verzweigtes Rhizom mit feinen Faserwurzeln, woraus sich kräftige, aufrechte Stängel entwickeln, die etwa einen bis eineinhalb Meter hoch werden, unter günstigen Bedingungen auch darüber hinaus. Die Laubblätter stehen wechselständig und sind unpaarig gefiedert. Zwischen den größeren Fiederblättchen sitzen meist kleinere Zwischenblättchen. Besonders auffällig ist das große, drei- bis fünflappige Endblättchen. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite häufig deutlich heller und weißlich-filzig behaart. Von Juni bis August erscheinen endständig zahlreiche kleine, cremeweiße Blüten, die zu großen, lockeren, rispenartigen Blütenständen zusammenstehen. Die Einzelblüten besitzen fünf Blütenblätter und zahlreiche lange Staubblätter. Besonders charakteristisch ist ihr intensiver süßlicher Duft. Nach der Blüte entwickeln sich kleine, spiralig gedrehte Früchte.
Für die arzneiliche Verwendung werden vor allem die blühenden oberirdischen Teile geerntet. Daneben werden auch nur die Blüten verwendet. In der Volksmedizin darüber hinaus auch selten das Rhizom. 

Die Ernte erfolgt während der Blütezeit. Anschließend wird das Pflanzenmaterial schonend getrocknet. Beim Trocknen und Lagern entstehen flüchtige Salicylatverbindungen, die wesentlich zum charakteristischen Geruch der Droge beitragen.

Woher der deutsche Name Mädesüß stammt, ist nicht abschließend geklärt. Wahrscheinlich geht er auf eine alte Bezeichnung für „Metkraut“ zurück: Die duftenden Blüten wurden früher zum Aromatisieren von Met, Wein und Bier verwendet. Eine weitere Deutung verbindet den Namen mit dem süßen Duft, den die Pflanze auf gemähten Wiesen verströmt.1

Auch der frühere botanische Name Spiraea ulmaria ist medizinhistorisch interessant: Aus dem Mädesüß wurde im 19. Jahrhundert eine Substanz gewonnen, die als Spirsäure bezeichnet und später als Salicylsäure identifiziert wurde. Bei der Namensgebung von „Aspirin“ nahm man darauf Bezug: Das „A“ steht für Acetyl, „spir“ für Spirsäure beziehungsweise Spiraea und „in“ war eine damals gebräuchliche Endung für Arzneistoffe.
Die Droge wird meist aus südosteuropäischen Ländern aus Wildsammlung oder Anbau importiert.

Arzneilich verwendete Droge 

Mädesüßkraut (Filipendulae ulmariae herba) besteht laut Europäischem Arzneibuch aus den ganzen oder geschnittenen, getrockneten blühenden Stängelspitzen von Filipendula ulmaria (L.) Maxim und muss mindestens 0,1 % ätherisches Öl, bezogen auf die getrocknete Droge, aufweisen.

Daneben werden Mädesüßblüten (Filipendulae ulmariae flos) verwendet. Für die Blüten existiert derzeit allerdings keine Monographie im Europäischen Arzneibuch.

Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkungen 

Zu den charakteristischen Inhaltsstoffen des Mädesüß gehören vor allem salicylathaltige Phenolglykoside. Ihr Gehalt liegt bei etwa 0,3–0,5 %. Zu den wichtigsten Verbindungen zählen Monotropitin, ein Glykosid des Methylsalicylats, sowie Spiraein, ein Glykosid des Salicylaldehyds.2

Beim Trocknen und Lagern der Droge werden diese Glykoside teilweise gespalten. Dabei entsteht eine geringe Menge ätherisches Öl, das zu etwa 75 % aus Salicylaldehyd besteht. Daneben finden sich unter anderem Salicylsäuremethylester, Phenylethylalkohol und Benzylalkohol. Die Droge enthält außerdem genuin flüchtige Monoterpene wie Linalool und Geraniol sowie aromatische Verbindungen wie Anisaldehyd und β-Ionon. Für die feine, süße Duftnote scheint β-Damascenon eine entscheidende Rolle zu spielen, ein Inhaltsstoff, der vor allem aus dem Rosenöl bekannt ist.3 Eine weitere wichtige Inhaltsstoffgruppe sind die Flavonoide, deren Gesamtgehalt bei etwa 1–5 % liegt. Hauptkomponenten sind Quercetinderivate, insbesondere Spiraeosid (Quercetin-4'-O-glucosid), sowie Kämpferol-4'-O-glucosid und weitere Flavonoidglykoside.

Daneben enthält Mädesüß Gerbstoffe vom Typ der Ellagitannine. Sie tragen wesentlich zum adstringierenden Geschmack der Droge bei. Als ungewöhnlicher Inhaltsstoff wurde außerdem 2-Pyron-4,6-dicarbonsäure beschrieben, eine Verbindung, die zuvor vor allem aus Bakterien bekannt war.2

Entzündungshemmende Effekte

Mädesüßextrakte zeigen in verschiedenen Labor- und Tiermodellen entzündungshemmende Wirkungen. Dabei scheint die Wirkung nicht ausschließlich auf den Salicylatverbindungen zu beruhen. Auch Flavonoide und andere Polyphenole dürften beteiligt sein.

In einer pharmakologischen Untersuchung hemmte beispielsweise ein methanolischer Extrakt (12,5:1) aus den oberirdischen Pflanzenteilen in vitro bei einer Konzentration von 50 µg/ml die Cyclooxygenase COX-1 um rund 63 % und COX-2 um rund 46 %. Im Carrageen-induzierten Rattenpfotenmodell führten Methanolextrakte aus den oberirdischen Pflanzenteilen sowie den Wurzeln (200 mg/kg) im Vergleich zur Kontrolle zu einer signifikanten Reduktion der Schwellung. Diese Ergebnisse liefern pharmakologische Erklärungsansätze für die traditionelle Anwendung bei leichten Gelenkschmerzen, lassen sich jedoch nicht unmittelbar auf eine klinische Wirksamkeit beim Menschen übertragen.4

Ein gefriergetrockneter polarer Extrakt aus getrockneten blühenden Sprossspitzen von F. ulmaria wurde in einem In-vitro-Modell zur gastrointestinalen Biotransformation untersucht. Die Metaboliten wurden mittels UHPLC-ESI-QTOF-MS-Analyse charakterisiert. Dabei nahmen Flavonoidglykoside wie Rutin, Spiraeosid und Isoquercitrin ab, während die Aglyka Quercetin, Apigenin, Naringenin und Kaempferol zunahmen. Sowohl 
der ursprüngliche als auch der umgewandelte Extrakt hemmten COX-1 stärker als COX-2. Auch ein Gemisch der entstandenen Aglyka zeigte eine deutliche COX-1-Hemmung.5

Schmerzlindernde Effekte

In Tiermodellen wurden auch schmerzlindernde Wirkungen beobachtet. Hierfür wurden Ratten lyophilisierte Heißwasserextrakte der Blüten von Filipendula ulmaria und Filipendula vulgaris in einer Dosierung von 100–300 mg/kg oral verabreicht. Die schmerzlindernde und abschwellende Wirkung wurde in einem Carrageenan-induzierten Entzündungsmodell geprüft. Zusätzlich erfolgte eine HPLC-DAD-Analyse der Inhaltsstoffe. Als Hauptbestandteil wurde Spiraeosid identifiziert, beim Echten Mädesüß mit einem Gehalt von rund 56 mg/g Trockenextrakt. Beide Extrakte (100–300 mg/kg; p.o.) zeigten signifikante und dosisabhängige antihyperalgetische Wirkungen: Die ED50-Werte betrugen 164,8 ± 15,4 mg/kg (110,3–246,3 mg/kg) bzw. 172,2±6,2 mg/kg (147,4–201,3 mg/kg) für F. ulmaria und F. vulgaris und erwiesen sich in der akuten Toxizitätsprüfung als gut verträglich. Interessanterweise zeigten die Extrakte keine nennenswerte Reduktion des Rattenpfotenödems.6

In einem weiteren Test mit Mäusen wurde ein methanolischer Extrakt (DEV: 1:20) aus den oberirdischen Pflanzenteilen von Mädesüß untersucht. Dieser wurde den Tieren oral in Dosen von 100 bzw. 200 mg/kg über drei Tage verabreicht. Der Extrakt zeigte eine mäßige, dosisabhängige entzündungshemmende und antinozizeptive Wirkung, war jedoch schwächer wirksam als Diclofenac. Der Extrakt erwies sich zudem als praktisch nicht toxisch (orale LD50 > 2.000 mg/kg) und verursachte keine relevanten Veränderungen der untersuchten Blutparameter.7

Gastroprotektive Effekte

Die magenschützende Wirkung eines Heißwasserauszuges aus den Blüten von F. ulmaria wurde in einem Rattenmodell mit Ethanol-induzierten Magenläsionen untersucht. Eine Stunde vor der Induktion der Magenläsionen erhielten die Ratten eine intragastrale Gabe von F. ulmaria-Extrakt (100–300 mg/kg). Der Mädesüßblütenaufguss verringerte die ethanolbedingten Schleimhautschäden dosisabhängig. Die orale Verabreichung der isolierten Verbindungen Spiraeosid (50 mg/kg) und Tellimagrandin II (40 mg/kg) führte in der vorliegenden Tierstudie ebenfalls zu einer Verringerung des Schweregrads der entstandenen Läsionen. Der Blütenextrakt und Spiraeosid zeigten in den DPPH-Radikalfänger- und FRAP-Antioxidantientests eine mit der der Positivkontrolle vergleichbare Wirkung, während eine nennenswerte Fähigkeit zum Abfangen von Hydroxylradikalen nur für Spiraeosid nachgewiesen wurde (IC50 = 5,1 μg/ml).8

Weitere Wirkungen

Zwei Monate alte männliche Wistar-Ratten mit thermischer Hautverletzung erhielten über sieben Tage einen Methanolextrakt aus echtem Mädesüßkraut in einer Dosis von 100 mg/kg Körpergewicht über das Trinkwasser. Zusätzlich wurde der Einfluss einer hyperbaren Sauerstofftherapie untersucht. Das angstähnliche Verhalten wurde mithilfe der Open-Field- und Elevated-Plus-Maze-Tests beurteilt. Anschließend wurden im Hippocampus verschiedene Marker für Entzündung, programmierten Zelltod (Apoptose) und Genexpression bestimmt. Der Mädesüßextrakt verringerte das angstähnliche Verhalten sowie proinflammatorische und proapoptotische Veränderungen und erhöhte unter anderem die Expression von BDNF und GABA-A-Rezeptoren, die beide für die Regulation neuronaler Funktionen und von Angstreaktionen eine wichtige Rolle spielen.9

In einem Langzeitversuch erhielten weibliche Ratten nach einer einmaligen Ganzkörperbestrahlung mit 4 Gy über 16 Monate einen Dekokt aus Mädesüßblüten anstelle von Trinkwasser, entsprechend etwa 1 g getrockneter Droge/kg Körpergewicht täglich. Untersucht wurde, ob diese Zubereitung die strahlenbedingte Tumorentstehung beeinflusst. Besonders häufig traten Mammatumoren auf. Unter Mädesüß waren die Häufigkeit maligner Tumoren und die Zahl der Tumoren pro Tier signifikant geringer, wobei die deutlichsten Effekte bei Brusttumoren beobachtet wurden.10

In einer neueren Studie wurden 60%ige ethanolische Extrakte aus verschiedenen Pflanzenteilen vom Echten Mädesüß untersucht, darunter Blätter, Blüten, Früchte und Wurzeln. Dafür wurden jeweils 0,5 g getrocknetes Pflanzenmaterial dreimal je eine Stunde bei 45 °C mit 60 % Ethanol extrahiert. Mittels HPLC wurden die enthaltenen phenolischen Verbindungen analysiert. Die antioxidative Aktivität wurde mit DPPH-, ABTS- und FRAP-Tests bestimmt, zusätzlich wurde die antibakterielle Wirkung geprüft. Besonders Blüten, obere Blätter und Früchte wiesen hohe Polyphenolgehalte und eine ausgeprägte antioxidative Aktivität auf. Unter den Flavonoiden dominierten Quercetin-Derivate, Spiraeosid wurde nur in Blüten und Früchten nachgewiesen. Extrakte aus Blüten und Früchten zeigten eine deutliche antibakterielle Aktivität gegen Bacillus subtilis und Pseudomonas aeruginosa.11

Klinische Studien

Die Zahl der klinischen Studien mit Mädesüß ist bislang begrenzt. Neben frühen klinischen Untersuchungen liegen nur einzelne kontrollierte Studien mit standardisierten Mädesüßextrakten vor.12 Ein ethanolischer Extrakt (WS 1090) wurde zunächst in einer Phase-I-Studie an gesunden Proband:innen bis zu einer Tagesdosis von 2.400 mg hinsichtlich Sicherheit und Pharmakokinetik untersucht.13 Eine nachfolgende multizentrische, randomisierte und placebokontrollierte Phase-II-Studie untersuchte ebenfalls WS 1090 und prüfte Dosierungen von 600 bzw. 1.200 mg täglich über zehn Wochen bei Patient:innen mit somatoformen Störungen, publizierte Wirksamkeitsdaten sind jedoch bislang leider nicht verfügbar.14 Ältere klinische Untersuchungen sowie Studien mit Kombinationspräparaten liefern weitere Hinweise, erlauben aufgrund ihrer Methodik beziehungsweise der zusätzlichen Wirkstoffe jedoch keine zuverlässige Beurteilung der spezifischen klinischen Wirksamkeit von Mädesüß. Für die traditionelle Anwendung bei Erkältungskrankheiten und leichten Schmerzen beruht die Bewertung daher vor allem auf langjähriger Anwendung und präklinischen Daten.

Wissenschaftlich bewertete Anwendungen

Das HMPC bewertet Mädesüßkraut und Mädesüßblüten als traditionelle pflanzliche Arzneimittel für zwei Anwendungsgebiete: zur unterstützenden Behandlung von Erkältungskrankheiten, sowie zur Linderung leichter Gelenkschmerzen.

Typische Zubereitungen, Tagesdosierung

Mädesüß wird überwiegend als Teeaufguss verwendet. Daneben sind pulverisierte Drogen sowie unterschiedliche Extrakte und Tinkturen erhältlich. Die Zusammensetzung solcher Präparate kann sich abhängig von Pflanzenteil, Extraktionsmittel und Herstellungsverfahren deutlich unterscheiden.

Seit Oktober 2025 ist in Österreich erstmals auch eine registrierte traditionelle pflanzliche Arzneispezialität mit pulverisiertem Mädesüßkraut erhältlich. Eine Filmtablette enthält 250 mg Mädesüßkraut. Zugelassen ist das Präparat zur unterstützenden Behandlung von Erkältungskrankheiten sowie zur Linderung leichter Gelenkschmerzen bei Erwachsenen.

Laut HMPC werden für Mädesüßkraut bei Erwachsenen und älteren Menschen 1,5 bis 6 g der zerkleinerten Droge als Einzelgabe für einen Teeaufguss bis zu dreimal täglich, täglich bis insgesamt 18 g Droge, verwendet.

Für pulverisiertes Mädesüßkraut liegen die empfohlenen Einzeldosen zwischen 250 bis 500 mg bis zu dreimal täglich.
Zur Linderung leichter Gelenkschmerzen wird außerdem eine Tinktur aus Mädesüßkraut im Drogen-Extrakt-Verhältnis 1:5 mit 45%igem Ethanol empfohlen. Die Einzeldosis beträgt 2 bis 4 ml, die Tagesdosis 6 bis 12 ml.
Von Mädesüßblüten sollen insgesamt 2,5 bis 6 g täglich als Teeaufguss, verteilt auf ein bis drei Einzelgaben, eingenommen werden.15

Bei Erkältungskrankheiten sollte mit der Anwendung bei den ersten Krankheitszeichen begonnen werden. Halten die Beschwerden länger als sieben Tage an, verschlimmern sie sich oder tritt hohes Fieber auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Bei leichten Gelenkschmerzen soll Mädesüß ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als vier Wochen angewendet werden. Akute, ausgeprägte oder länger anhaltende Gelenkbeschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Kinder, Schwangere und Stillende Frauen

Die arzneiliche Anwendung von Mädesüßkraut beziehungsweise Mädesüßblüten wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wegen fehlender Daten nicht empfohlen.

Auch für die Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor, weshalb von einer Anwendung abgeraten wird.

Wechsel- und Nebenwirkungen (Risiken)

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Wegen der enthaltenen Salicylatverbindungen wird die gleichzeitige Anwendung mit anderen Salicylaten beziehungsweise nichtsteroidalen Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac ohne ärztlichen Rat nicht empfohlen.

Kontraindikationen

Mädesüß darf bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber der Pflanze beziehungsweise ihren Inhaltsstoffen nicht angewendet werden.

Eine wichtige Gegenanzeige ist hier insbesondere eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten. Personen, die beispielsweise auf Acetylsalicylsäure mit allergischen beziehungsweise Überempfindlichkeitsreaktionen reagieren, sollten Mädesüß nicht anwenden.

Quellen

  1. Madaus, G: Lehrbuch der biologischen Heilmittel (1987), Mediamed Verlag, Ravensburg
  2. Blaschek W (Hrsg.): Wichtl - Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis (2016); 6. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart
  3. Farzaneh A, et al.: Filipendula ulmaria (L.) Maxim. (Meadowsweet): a Review of Traditional Uses, Phytochemistry and Pharmacology. Research Journal of Pharmacognosy 2022; 9
  4. Katanić J, et al.: In vitro and in vivo assessment of meadowsweet (Filipendula ulmaria) as anti-inflammatory agent. J Ethnopharmacol 2016; 193:627-636
  5. Van der Auwera A, et al.: In Vitro Biotransformation and Anti-Inflammatory Activity of Constituents and Metabolites of Filipendula ulmaria. Pharmaceutics 2023; 15(4):1291  
  6. Samardžić S, et al.: Antihyperalgesic activity of Filipendula ulmaria (L.) Maxim. and Filipendula vulgaris Moench in a rat model of inflammation. J Ethnopharmacol 2016; 193:652-656
  7. Marinov L, et al.: Anti-inflammatory and analgesic effects of Filipendula ulmaria extract. Pharmacia 2025; Vol. 72: 1-11
  8. Samardžić S, et al.:  Antioxidant, anti-inflammatory and gastroprotective activity of Filipendula ulmaria (L.) Maxim. and Filipendula vulgaris Moench. J Ethnopharmacol 2018; 213:132-137
  9. Krstic B, et al.: Complex Hippocampal Response to Thermal Skin Injury and Protocols with Hyperbaric Oxygen Therapy and Filipendula ulmaria Extract in Rats. Int J Mol Sci 2024; 25(5):3033
  10. Bespalov VG, et al.: The inhibitory effect of meadowsweet (Filipendula ulmaria) on radiation-induced carcinogenesis in rats. Int J Radiat Biol 2017; 93(4):394-401
  11. Savina T, et al.: Variation in Phenolic Compounds, Antioxidant and Antibacterial Activities of Extracts from Different Plant Organs of Meadowsweet (Filipendula ulmaria (L.) Maxim.). Molecules 2023; 28(8):3512
  12. Peresun'ko AP, et al.:  Kliniko-éksperimental'noe izuchenie vozmozhnosteĭ primeneniia fitopreparatov iz tsvetkov labaznika viazolistnogo dlia lecheniia predrakovykh izmeneniĭ i profilaktiki raka sheĭki matki [Clinico-experimental study of using plant preparations from the flowers of Filipendula ulmaria (L.) Maxim for the treatment of precancerous changes and prevention of uterine cervical cancer]. Vopr Onkol 1993; 39(7-12):291-5. Russian.
  13. ISRCTN Registry: Multiple-dose tolerability and effect of food. A phase I study to assess the safety and tolerability of repeated oral doses of 1200 mg and 2400 mg Dulamin once daily for 2 weeks in healthy volunteers. ISRCTN64029954. 2013. doi:10.1186/ISRCTN64029954.
  14. ISRCTN Registry: Clinical study to assess the efficacy and safety of Dalumin in patients with somatoform disorders. ISRCTN96439578. 2014. doi:10.1186/ISRCTN96439578.
  15. Final community herbal monograph & Assessment report on Filipendula ulmaria (L.) Maxim, herba and Filipendula ulmaria (L.) Maxim., flos (12.07.2011)

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