Anlass sind Arzneimittelengpässe und geopolitische Unsicherheiten. „Europa braucht jetzt entschlossenes und koordiniertes Handeln“, betonen die beiden in der Aussendung.
Der Plan soll die gesamte Wertschöpfungskette abdecken (von der Wirkstoffproduktion bis zum fertigen Arzneimittel), die Versorgungssicherheit stärker in Vergabeverfahren berücksichtigen und über den Critical Medicines Act zusätzliche Mittel für die Produktion mobilisieren.
Österreich ist hier bereits aktiv: Bund und Land Tirol fördern die Antibiotikaproduktion am Standort Kundl mit insgesamt rund 50 Millionen Euro.