Damit vertritt sie die Anliegen von rund 91.500 Freiberufler:innen mit rund 200.000 Mitarbeitenden aus neun Kammern, von der Apothekerkammer über Ärzte- und Rechtsanwaltskammer bis hin zur Bundeskammer der Ziviltechniker:innen.
An den Tisch mit Sozialpartnern
Mursch-Edlmayr tritt mit einer klaren Forderung an: Die BUKO müsse strukturell in Reform- und Gesetzgebungsprozesse eingebunden werden – auf Augenhöhe mit den Sozialpartnern. „Wer die BUKO nicht konsequenter und strukturierter in Reform- und Gesetzgebungsprozesse einbindet, verschwendet das wertvollste Expertenwissen, das Österreich zur Verfügung steht“, erklärte die neue Präsidentin.
Die freien Berufe seien mit mehr als einer Million täglicher Kontakte in Apotheken, Ordinationen, Kanzleien und Büros näher an den Bedürfnissen der Menschen als jeder andere Systempartner und deren politische Unabhängigkeit sei ein Standortvorteil, besonders in Zeiten knapper Budgets.