Der Straßenwert der beschlagnahmten Präparate wird auf rund 15,5 Millionen US-Dollar geschätzt. Im Visier der
Ermittler:innen standen v. a. vermeintliche Potenzmittel, Beruhigungs- und Schmerzmittel, Antibiotika sowie Lifestyle- und Abnehmprodukte – vertrieben über Onlineplattformen und soziale Medien.
„Was wie ein günstiges Angebot erscheint, kann im Extremfall das Leben kosten“, warnt Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog. Sicherheit biete ausschließlich die legale Lieferkette über zertifizierte Apotheken. Laut aktuellem
Produktpirateriebericht des Finanzministeriums wurden zuletzt über 398.000 gefälschte oder illegale Arzneimittel in Österreich beschlagnahmt.