Pharmaunternehmen sollen Zugang zu Daten über neu aufgetretene Erreger erhalten, um rasch Impfstoffe, Arzneimittel und Tests entwickeln zu können.
Im Gegenzug müssen sie der WHO 20 % ihrer pandemierelevanten Produkte zur Verfügung stellen, mindestens die Hälfte als Spende, den Rest zu Vorzugspreisen. Strittig bleibt der Datenbankzugang: Länder des globalen Südens fordern ein nachverfolgbares Nutzerregister, wohlhabendere Staaten pochen auf Anonymität. Ohne Einigung kann das Abkommen nicht ratifiziert werden – nötig sind mindestens 60 Mitgliedstaaten. In Österreich lehnt die FPÖ den Pakt ab; die USA sind seit Trumps WHO-Austritt im Jänner 2025 außen vor.