Mit einem deutlich vereinfachten Meldeprozess und erweiterten telefonischen Servicezeiten setzt die Pharmazeutische Gehaltskasse dort an, wo Mitglieder im Alltag Entlastung erwarten. Ziel ist es, administrative Abläufe zu erleichtern und Serviceleistungen noch benutzerfreundlicher zu gestalten.
Neuerungen im Meldeprozess
Weniger Aufwand durch neue vereinfachte Signatur-Option
Ein häufig geäußerter Wunsch vieler Mitglieder betrifft die verpflichtende Nutzung der ID Austria zur Signierung von Meldeformularen. Mit der neuen Option „Senden ohne ID Austria“ entfällt diese Hürde: Nach dem Login im E-Service-Portal mit den persönlichen Zugangsdaten können An-, Ab- oder Ummeldungen erfasst, geprüft und direkt gesendet werden – ohne ID Austria, und zwar sowohl für Dienstgeber:innen als auch für Dienstnehmer:innen. Das macht den Meldeprozess spürbar einfacher.
Automatische Erinnerung bei fehlender Gegenzeichnung
Neu ist außerdem eine automatische Erinnerungsfunktion: Ist die erforderliche Gegenzeichnung durch den/die Dienstnehmer:in nach drei Tagen noch ausständig, wird automatisch erinnert. Damit lassen sich unvollständige Meldungen rasch erkennen und Verzögerungen im Prozess vermeiden. Diese Funktion sorgt für einen reibungsloseren Ablauf bis zum Abschluss der Meldung.
Meldungen künftig auch durch Steuerberater:innen möglich
An-, Ab- und Ummeldungen müssen künftig nicht mehr ausschließlich durch die Apothekenleitung persönlich erfolgen. Auch Steuerberater:innen, die Zugang zum E-Service-Portal haben und von der jeweiligen Apotheke berechtigt wurden, können diese Aufgabe übernehmen. Damit wird der Meldeprozess besser in bestehende administrative Abläufe integriert und flexibler gestaltet.
Laufende Weiterentwicklung
Die aktuellen Verbesserungen sind ein wichtiger Schritt, stellen jedoch nicht den Abschluss dar. Der Meldeprozess soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Geplant ist unter anderem, die Meldebestimmungen direkt in das elektronische Meldeformular zu integrieren. Um Nachbearbeitungen in der Gehaltskasse zu reduzieren, sollen nur Eingaben möglich sein, die den Meldebestimmungen entsprechen. Parallel dazu wird auch die Anbindung an bestehende Schnittstellen weiter optimiert, um Medienbrüche zu reduzieren und die Datenqualität weiter zu erhöhen.
Direkter Kontakt, verlässlicher Service
Mitgliederservice als zentrale Anlaufstelle
Das Mitgliederservice ist Anlaufstelle für organisatorische und administrative Fragen – von Gehältern und Gehaltsvorschüssen über Umlagen, Mitgliedsbeiträge und Meldeangelegenheiten bis hin zu Dienstzeitanrechnungen, Vergütungsleistungen für Apothekenbetriebe und Pensionszuschüssen. Auch Leistungen aus dem Wohlfahrts- und Unterstützungsfonds sowie die Stellenvermittlung gehören zum Beratungsangebot.
Erweiterte telefonische Erreichbarkeit
Die persönliche Erreichbarkeit ist dabei ein wesentlicher Pfeiler des Serviceverständnisses der Pharmazeutischen Gehaltskasse. Seit Mitte März wurden die telefonischen Servicezeiten ausgeweitet: Das Mitgliederservice ist nun von Montag bis Donnerstag bis 18:00 Uhr erreichbar, freitags bis 16:00 Uhr.
Im vergangenen Jahr wurde zudem intensiv daran gearbeitet, die telefonische Erreichbarkeit weiter zu verbessern. Seit Herbst 2025 liegt diese stabil auf hohem Niveau, dem heutigen Standard entsprechend. Gleichzeitig werden weiterhin zusätzliche Optimierungen in diesem Bereich vorgenommen.
Anfragen können darüber hinaus – unabhängig von den telefonischen Servicezeiten – jederzeit per E‑Mail oder über das Expressformular auf der Website der Gehaltskasse übermittelt werden. So können Mitglieder ihre Anliegen auch außerhalb der Öffnungszeiten unkompliziert an die Gehaltskasse richten.
Fazit
Ob digitaler Meldeprozess oder persönlicher Kontakt: Die Pharmazeutische Gehaltskasse entwickelt ihre Services laufend weiter. Rückmeldungen aus der Praxis fließen dabei in die Weiterentwicklung bestehender Angebote ein. Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen und die Servicequalität für die Mitglieder kontinuierlich zu verbessern.