Das zeigte eine vom Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH) in Auftrag gegebene Onlinebefragung von 2.000 Personen. Doch das Wissen zu den Impfangeboten und den impfpräventablen Erkrankungen ist deutlich ausbaufähig. Dies ist umso wichtiger, weil der Anteil der älteren Bevölkerung – und damit der vulnerablen Gruppe – bis 2050 deutlich ansteigen wird.
Zusätzliche Impfstellen nötig
Derzeit lassen sich die meisten Personen am liebsten bei den Hausärzt:innen impfen. Doch 24 % der Menschen würden sich in einer Apotheke impfen lassen. „Es müssen neue Wege gegangen werden, um die Impfquote zu erhöhen. Wir wissen aus anderen Ländern, dass durch ein niederschwelliges Angebot zusätzlich zur klassischen Ordination weitere und vor allem jüngere Menschen erreicht werden können“, betont die neu gewählte ÖVIH-Präsidentin Mag. Sigrid Haslinger. „Öffentliche Impfstellen, Schulen, Arbeitsplätze, Krankenhäuser, Apotheken etc. – alle Möglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden“, ist Haslinger überzeugt und fordert zudem ergänzende Analysen, idealerweise über den e-Impfpass, um das bestehende Impfprogramm zu optimieren.