Dachverband der SV-Träger

Erster Heilmittelreport veröffentlicht

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Die Kosten der Sozialversicherung dafür lagen 2025 bei 4,9 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 % gegenüber 2024 und von 88,2 % seit 2013. Die Zahl der Apothekenstandorte stieg seit 2013 um 3,3 %, die Apothekenspannen um 23,4 %. Bei den Lieferengpässen ortet der Bericht eine Entspannung: In vier von fünf Fällen stehe ein wirkstoffgleicher Ersatz zur Verfügung. 

Die Apothekerkammer sieht darin die Versorgungsbedeutung der Apotheken bestätigt: Der Apothekerschaft sei es gelungen, die Lieferengpässe abzufedern – eine personal- und zeitintensive Leistung, die künftig auch finanziell honoriert werden müsse. Zugleich verwies die Kammer auf den seit Jahrzehnten sinkenden Spannenanteil von einst rund 28 % auf heute etwa 11 % und warnte, dass bereits jede vierte Apotheke die Kosten einer angestellten Leitung kaum noch erwirtschafte. Der Apothekerverband kritisierte die Darstellung einzelner Kennzahlen als selektiv. So bleibe bei der Spannenentwicklung die Teuerung unberücksichtigt – real seien die Apothekenspannen um 13,3 % gesunken. Auch beim Standortzuwachs fehle die Bezugsgröße: Österreichs Bevölkerung sei seit 2013 um 8,8 % gewachsen, der Versorgungsbedarf entsprechend gestiegen.

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