Die Teepflanze (Camellia sinensis (L.) Kuntze) gehört zur Familie der Theaceae (Teestrauchgewächse). Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Teepflanze reicht vom östlichen Himalaya und Assam über Südchina bis in den Norden Indochinas. Nach historischen Überlieferungen wurde die Pflanze bereits um 2.700 v. Chr. in China genutzt und kultiviert. Durch die über lange Zeit getrennte Kultivierung entwickelten sich zwei bedeutende Varietäten: Camellia sinensis var. assamica und Camellia sinensis var. sinensis.
Die aus Assam stammende Varietät assamica besitzt große, eher weiche Blätter und zeichnet sich durch eine hohe Ertragsleistung aus. Sie ist jedoch gegenüber Kälte und Trockenheit empfindlich und dient vor allem zur Herstellung von Assam-Tee. Die widerstandsfähigere Varietät sinensis liefert den sogenannten China-Tee. Ihre Blätter sind kleiner und fester, die Erträge fallen geringer aus, der daraus gewonnene Tee gilt jedoch als besonders aromatisch. Darüber hin-aus werden in den gemäßigten und tropischen Teeanbaugebieten Asiens zahlreiche weitere Varietäten, Formen und Züchtungen von Camellia sinensis kultiviert. Heute befinden sich bedeutende Anbaugebiete unter anderem in China, Indien, Kenia, Sri Lanka, Vietnam, Indonesien, Myanmar, der Türkei, Bangladesch und Japan.
Botanisch handelt es sich bei der Teepflanze um einen immergrünen Baum, der ohne Kulturmaßnahmen etwa sechs bis zehn Meter hoch werden kann. Auf Teeplantagen wird er durch regelmäßigen und gezielten Schnitt strauchförmig und auf niedriger Höhe gehalten. Dadurch lassen sich die Blätter leichter ernten und zugleich wird die Ausbildung zahlreicher junger Seitentriebe gefördert. Die wechselständig angeordneten Blätter sind kurz gestielt, etwas ledrig und je nach Varietät spatelförmig, lanzettlich, elliptisch oder länglich geformt. Ihr Rand ist fein gesägt, die Blattoberseite dunkelgrün und glänzend. Die weißen bis cremefarbenen Blüten erreichen etwa drei Zentimeter Durchmesser und stehen einzeln oder in Gruppen von bis zu vier Blüten in den Blattachseln. Sie besitzen zahlreiche gelbe Staubblätter. Nach der Befruchtung entwickeln sich rundliche Kapselfrüchte, die meist ein bis drei relativ große Samen enthalten.
Für die Teeherstellung werden bei den besten Sorten vor allem die jungen Triebspitzen mit der noch geschlossenen Blattknospe und den nachfolgenden ein bis zwei Blättern geerntet. Die Pflückung erfolgt mehrmals im Jahr. In klimatisch begünstigten Anbaugebieten können die jungen Triebe nahezu ganzjährig in kurzen Abständen geerntet werden. Grüner, schwarzer, weißer und Oolong-Tee stammen grundsätzlich von derselben Pflanzenart. Die Unterschiede entstehen vor allem durch den Erntezeitpunkt und die Verarbeitung der Blätter. Bei Grüntee werden die frisch geernteten Blätter kurz nach der Ernte erhitzt, traditionell entweder in Pfannen oder mit Wasserdampf. Dadurch werden blatteigene Enzyme weitgehend inaktiviert und die Oxidation der Catechine unterbrochen, d. h. im Gegensatz zu Schwarztee werden die Blätter weitgehend keinem Oxidationsprozess ausgesetzt. Dadurch behalten sie ihre grüne Farbe und einen großen Teil ihrer ursprünglichen Polyphenole. Je nach Herkunft, Sorte und Verarbeitung entstehen sehr unterschiedliche Grüntees. Japanische Grüntees wie Sencha werden meist gedämpft und besitzen häufig einen frischen, grasigen Geschmack. Bei vielen chinesischen Grüntees werden die Blätter hingegen in erhitzten Pfannen verarbeitet, wodurch eher röstige oder nussige Aromen entstehen. Matcha ist ein zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, für den die Teepflanzen vor der Ernte beschattet werden. Da bei Matcha das gesamte Blatt aufgenommen wird, kann die zugeführte Menge an Coffein und Catechinen höher sein als bei einem gefilterten Teeaufguss.
Der botanische Artname sinensis bedeutet „chinesisch“ und verweist auf die lange Tradition des Teeanbaus in China. Der Gattungsname Camellia erinnert an den aus Mähren stammenden Jesuiten und Naturforscher Georg Joseph Kamel, der die Pflanzenwelt der philippinischen Insel Luzon und unter anderem auch den Teestrauch erforscht und beschrieben hat.
Arzneilich verwendete Droge
Grünteeblätter werden im Europäischen Arzneibuch als junge, unfermentierte, durch kurzes Erhitzen stabilisierte und anschließend getrocknete Blätter von Camellia sinensis (L.) Kuntze definiert; sie müssen mindestens 1,5 % Coffein und mindestens 8,0 % Gesamtcatechine, berechnet als (−)-Epigallocatechin-3-gallat, enthalten.
Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkungen
Grüner Tee unterscheidet sich von Schwarztee insbesondere durch sein Polyphenol- und Aromastoffspektrum. Der Coffeingehalt wird im Mittel mit etwa 2,2 % angegeben, kann jedoch abhängig von Varietät, Herkunft und Verarbeitung erheblich schwanken. Bei den Polyphenolen dominieren Flavan-3-ole beziehungsweise Catechine, teilweise als Gallussäureester, mit (−)-Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) als Hauptkomponente, daneben kommen di- und trimere Proanthocyanidine vor. Weitere phenolische Bestandteile sind Gallotannine, Ellagitannine, freie Flavonole sowie Glykoside von Quercetin, Kämpferol und Myricetin, vermutlich sind auch Phenolcarbonsäuren und Depside enthalten. Im Unterschied zu Schwarztee fehlen die bei der enzymatischen Oxidation gebildeten Theaflavine und Thearubigine weitgehend, während zahlreiche flüchtige Aromastoffe wie Geraniol, Linalool, trans-Linaloloxid, Nerolidol, cis-Jasmon und cis-3-Hexanal nachweisbar sind. Als charakteristische Aminosäure enthält Grüntee L-Theanin.2
Die Zusammensetzung des fertigen Teeaufgusses kann stark schwanken. Höhere Wassertemperaturen und längere Ziehzeiten führen meist zu einer stärkeren Extraktion sowohl des Coffeins als auch der Catechine, wobei die Catechine das Coffein dann binden und weniger verfügbar machen. Auch Grüntee-Extrakte sind nicht einheitlich, sie können sich hinsichtlich ihres Gehalts an EGCG, Gesamtcatechinen und Coffein erheblich voneinander unterscheiden.
Anregende und kognitive Effekte
Die kurzfristig anregende Wirkung des Grüntees beruht überwiegend auf seinem Coffeingehalt. Coffein blockiert Adenosinrezeptoren im zentralen Nervensystem und kann dadurch Müdigkeit verringern, die Aufmerksamkeit erhöhen und die Reaktionsfähigkeit verbessern. Die Wirkung tritt meist innerhalb kurzer Zeit nach der Einnahme ein und hält mehrere Stunden an.2
L-Theanin kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und beeinflusst verschiedene Botenstoffsysteme. In experimentellen Untersuchungen wird diskutiert, dass L-Theanin bestimmte Wirkungen des Coffeins ergänzen und möglicherweise eine konzentrierte, zugleich weniger nervöse Wachheit fördern könnte. Die Wirkungen hängen jedoch stark von der jeweils verabreichten Dosis und vom Verhältnis zwischen Coffein und L-Theanin ab.
Antioxidative und entzündungsmodulierende Effekte
Catechine und insbesondere EGCG besitzen in chemischen und zellbiologischen Untersuchungen ausgeprägte antioxidative Eigenschaften. Sie können reaktive Sauerstoffverbindungen abfangen, Metallionen binden und verschiedene Signalwege beeinflussen, die an Entzündungsreaktionen, Zellschutz und Zellwachstum beteiligt sind.4,5
Kardiometabolische Effekte
In Tier- und Laborstudien beeinflussten die im Grüntee enthaltenen Catechine unter anderem die Aufnahme und Verarbeitung von Fetten, den Energiestoffwechsel, die Gefäßfunktion und verschiedene Entzündungsparameter. Diskutiert werden außerdem eine verminderte Oxidation von LDL-Cholesterin sowie eine Beeinflussung von Enzymen und Transportproteinen, die am Fett- und Glukosestoffwechsel beteiligt sind.6
In einer 20-wöchigen Mausstudie wurde beispielsweise geprüft, ob die gewichtsreduzierenden Effekte von EGCG über eine Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK) vermittelt werden. Die Tiere erhielten unter fettreicher Ernährung täglich 50 oder 100 mg EGCG pro Kilogramm Körpergewicht. EGCG verringerte die Gewichtszunahme und das epididymale Fettgewebe, beeinflusste die Serumlipide, erhöhte die Ausscheidung freier Fettsäuren und veränderte die Expression zahlreicher Gene des Fettstoffwechsels.7
Antivirale Effekte
Grüntee-Catechine, insbesondere EGCG, zeigen in Laborstudien antivirale Wirkungen gegenüber verschiedenen Viren. Diskutiert werden unter anderem eine direkte Bindung an Viruspartikel und virale Oberflächenproteine, eine Hemmung des Eindringens in Wirtszellen sowie Eingriffe in unterschiedliche Schritte der Virusvermehrung. Entsprechende Effekte wurden für zahlreiche Virusarten beschrieben.8,9
Auch gegenüber SARS-CoV-2 wurden antivirale Effekte untersucht. Ein konzentrierter Grünteeextrakt mit hohem Catechingehalt reduzierte in Zellkultur die Infektiosität verschiedener SARS-CoV-2-Varianten deutlich. Als möglicher Mechanismus wurde eine direkte, unspezifische Wechselwirkung der Polyphenole mit viralen Oberflächenproteinen beschrieben.10
Antikanzerogene Effekte
EGCG und andere Catechine zeigten in Zellkultur- und Tiermodellen verschiedene krebshemmende Wirkungen. Dazu gehörten die Hemmung der Zellteilung, die Förderung des programmierten Zelltodes und die Beeinflussung von Signalwegen, die für die Bildung neuer Blutgefäße oder die Ausbreitung von Tumorzellen relevant sind.11
Aus diesen Ergebnissen lässt sich jedoch noch keine vorbeugende oder therapeutische Wirkung des Grüntees bei Krebserkrankungen ableiten. Die Konzentrationen in Laborstudien waren häufig wesentlich höher als jene, die durch das Trinken von Grüntee erreicht werden.
Klinische Studien
Es liegen zahlreiche Humanstudien zu Grüntee, Grünteeextrakten und einzelnen Inhaltsstoffen vor. Aufgrund unterschiedlicher Zubereitungen und Dosierungen sind die Ergebnisse nur eingeschränkt vergleichbar. Nachfolgend kann lediglich eine Auswahl dargestellt werden. Zahlreiche randomisierte Studien liefern Hinweise auf mögliche Effekte von Matcha beziehungsweise Grünteeextrakten auf kognitive Verbesserungen.12,13 In einer 12-wöchigen, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurden z. B. 80 Personen mit subjektiver Gedächtnisbeeinträchtigung (mittleres Alter 49,6 Jahre) randomisiert 900 mg eines hitzebehandelten Grünteeextrakts (nicht näher definiert) pro Tag oder Placebo zugeteilt. Die Gedächtnisleistung wurde anhand standardisierter Scores bewertet, zusätzlich wurde die funktionelle Konnektivität mittels fMRT gemessen. Nach 12 Wochen zeigte die Verumgruppe eine signifikante Verbesserung der Gedächtnisfunktion sowie erhöhte Konnektivität im rechten Precuneus – erstmals gestützt durch bildgebende Untersuchungen des Gehirns.14
Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse berücksichtigte klinische Studien zu Nahrungsergänzungsmitteln mit diversen Grünteeextrakten, die bis September 2019 in mehreren Datenbanken recherchiert und mittels Random-Effects-Modell sowie Dosis-Wirkungs-Analyse ausgewertet wurden. Insgesamt sank das Körpergewicht im Mittel um 1,78 kg und der BMI um 0,65 kg/m², der Taillenumfang nahm vor allem bei Dosierungen ab 800 mg Grünteeextrakten täglich ab. Die Dosis-Wirkungs-Analyse zeigte die stärkste Gewichtsreduktion bei Dosierungen unter 500 mg Grünteeextrakten täglich und einer Anwendungsdauer von zwölf Wochen, wobei die Ergebnisse wegen unterschiedlicher Präparate, Dosierungen und Studiendauern heterogen waren.15 In einer randomisierten, doppelblinden Studie wurden 502 Erwachsene mit äußeren Genital- oder Perianalwarzen bis zu 16 Wochen lang dreimal täglich mit 15%iger oder 10%iger Sinecatechins-Salbe (1 g Salbe enthält 100 mg Extrakt (24–56:1), entsprechend 55–72 mg (-)-Epigallocatechingallat) beziehungsweise der wirkstofffreien Salbengrundlage behandelt. Anschließend folgte eine zwölfwöchige Nachbeobachtung. Eine vollständige Abheilung aller bestehenden und neu aufgetretenen Warzen wurde bei 57,2 % unter 15%iger und bei 56,3 % unter 10%iger Sinecatechinsalbe erreicht, gegenüber 33,7 % unter Placebo. Mindestens eine Halbierung der Warzenfläche zeigte sich bei 78,4 % (15 %), 74,0 % (10 %) und 51,5 % (Placebo) der Patient:innen. Rückfälle blieben während der Nachbeobachtung mit 6,5 % beziehungsweise 8,3 % in den Verumgruppen niedrig. Lokale Reaktionen an der Applikationsstelle traten häufig, aber überwiegend leicht bis mäßig auf; beide Konzentrationen wurden als wirksam und gut verträglich bewertet. Die Untersuchung stellt eine zentrale randomisierte Phase-III-Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit topischer Grünteeextraktsalben bei äußeren Anogenitalwarzen dar.16
Wissenschaftliche Bewertetung
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der EMA bewertet Grüntee als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur vorübergehenden Linderung von Müdigkeit und Schwächegefühl. Darüber hinaus steht mit Veregen® 10 % Salbe ein regulär zugelassenes Arzneimittel auf Basis eines definierten Grünteeextrakts zur Verfügung. Veregen® wird zur äußerlichen Behandlung von Feigwarzen (Condylomata acuminata) im Genital- und Analbereich eingesetzt.
Typische Zubereitungen, Tagesdosierung
Grüner Tee wird überwiegend als Teeaufguss konsumiert. Darüber hinaus sind pulverisierte Teeblätter, Instantzubereitungen, entkoffeinierte Produkte sowie unterschiedlich konzentrierte Trockenextrakte erhältlich. Auch weitere Zubereitungsformen werden angeboten, darunter Medizinprodukte mit Grünteeextrakten, etwa Rachensprays zur Infektabwehr, sowie eine zugelassene Salbe mit Grünteeextrakt zur Behandlung äußerer Feigwarzen.
Grünteeextrakte zur innerlichen Anwendung sind aufgrund ihrer teilweise hohen Catechin- und EGCG-Gehalte nicht mit einem herkömmlichen Teeaufguss gleichzusetzen. Nach der Monographie des HMPC werden für einen arzneilich verwendeten Teeaufguss 1,8 bis 2,2 g ganze oder zerkleinerte Teeblätter mit 100 bis 150 ml kochendem Wasser übergossen. Eine solche Einzelgabe kann drei- bis fünfmal täglich eingenommen werden. Als pulverisierte Droge werden 390 mg dreimal täglich genannt. Falls erforderlich, kann die Einnahme auf bis zu fünf Einzelgaben täglich erhöht werden. Veregen® 10 % Salbe wird dreimal täglich dünn auf die betroffenen Stellen aufgetragen und bis zur vollständigen Abheilung, maximal jedoch 16 Wochen, angewendet. Wegen des Coffeingehalts sollte Grüntee nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen getrunken werden. Halten Müdigkeit oder Schwächegefühl länger als eine Woche an oder verschlimmern sich die Beschwerden, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Kinder, Schwangere und Stillende
Die arzneiliche Anwendung von Grüntee wird wegen fehlender ausreichender Daten bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit wird von einer arzneilichen Anwendung beziehungsweise von der Einnahme konzentrierter Grünteeextrakte abgeraten. Nahrungsergänzungsmittel und andere Lebensmittel mit EGCG-haltigen Grünteeextrakten müssen aufgrund des potenziellen Risikos leberschädigender Wirkungen bei hoher EGCG-Aufnahme gemäß Verordnung (EU) 2022/2340 den Hinweis tragen, dass sie nicht von Schwangeren, Stillenden und Personen unter 18 Jahren verzehrt werden sollten.
Wechsel- und Nebenwirkungen (Risiken)
In üblichen Mengen wird Grüntee als Getränk von den meisten Menschen gut vertragen. Aufgrund des Coffeingehalts können insbesondere bei empfindlichen Personen oder hohen Aufnahmemengen Unruhe, Nervosität, Zittern, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden und Schlafstörungen auftreten. Coffeinhaltige Zubereitungen können die Wirkung beruhigender Arzneimittel abschwächen und unerwünschte Wirkungen von Sympathomimetika verstärken.
Die Catechine aus mit heißem Wasser zubereiteten Grünteeaufgüssen werden von der EFSA im Allgemeinen als sicher eingestuft. Anders ist die Situation bei konzentrierten Grüntee-Extrakten: Bei der Einnahme von Grünteeextrakten als Nahrungsergänzungsmittel führten EGCG-Dosen von 800 mg täglich oder mehr in klinischen Studien zu einem signifikanten Anstieg der Serumtransaminasen. Eine allgemein unbedenkliche Tagesdosis für konzentrierte Grüntee-Extrakte konnte bislang nicht festgelegt werden.17
Kontraindikationen
Die Anwendung ist kontraindiziert bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Grüntee oder einem seiner Inhaltsstoffe.
Die HMPC-Monographie nennt für die arzneiliche Anwendung außerdem Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen sowie eine Schilddrüsenüberfunktion als Gegenanzeigen.
Quellen
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- EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS): Scientific opinion on the safety of green tea catechins. EFSA J 2018; 16(4): e05239
- Final community herbal monograph & Assessment report on Camellia sinensis (L.) Kuntze, non fermentatum folium L. (12.11.2013) and Addendum to assessment report (20.07.2022)