In drei unabhängigen Kohorten mit über 1.200 Betroffenen zeigte sich eine enge Korrelation zwischen BD-tau-Plasmaspiegeln, Infarktvolumen, neurologischem Defizit und dem 90-Tage-Outcome. Besonders aussagekräftig war der frühe BD-tau-Anstieg in den ersten 48 Stunden.
Auch in zwei Validierungskohorten erwies sich BD-tau als verlässlicher Prädiktor, teils überlegen gegenüber bildgebenden Verfahren. Forschende sehen darin ein mögliches „Troponin fürs Gehirn“, das künftig Verlaufskontrolle und Therapieevaluation erleichtern könnte. Weitere Studien sollen Referenzbereiche und Point-of-Care-Anwendungen klären.
Quelle
Vlegels N, et al. Science Translational Medicine 2026. DOI: 10.1126/scitranslmed.adz1280