Die Forschenden setzten Fettzellen vier Tage lang dem Botenstoff TGF-β1 aus. Dadurch stieg die Produktion des appetitanregenden Hormons Asprosin. Der Ansatz ist damit erklärbar, dass bei Menschen mit höherem Körperfettanteil erhöhte TGF-β1-Spiegel einhergehen können.
Im Mausmodell normalisierten sich nach der Gewichtsabnahme die TGF-β1-Spiegel, während die Asprosinwerte erhöht blieben. Bei erneuter Zufuhr fettreicher Ernährung nahmen die Tiere stärker zu. Die Neutralisierung des Hormons konnte dies verhindern.
Auch Nachkommen adipöser Mäuse zeigten erhöhte Asprosin-Werte und nahmen unter fettreicher Ernährung stärker zu. Grund könnten Veränderungen der Regulation des Gens Fbn1 sein, aus dessen Proteinprodukt Asprosin entsteht.
Quelle
Kim BC, et al. Cell Rep 2026