Eine belgische Studie mit über 932.000 Patient:innen zeigt, dass langfristige PPI-Einnahme das Exazerbationsrisiko dosisabhängig erhöht: Schon geringe Jahresmengen steigerten das Risiko (HR 1,09), bei mehr als 365 definierten Tagesdosen lag es bei 1,25. Sensitivitätsanalysen zeigten den stärksten Zusammenhang bei unter 50-Jährigen; kurzzeitige Anwendung bei Refluxkrankheit war hingegen unauffällig. Die langfristige PPI-Verordnung sollte bei dieser Patientengruppe kritisch geprüft und nur bei klarer Indikation fortgeführt werden.
Quelle
Dehondt V, et al. Chest. 2026 DOI: 10.1016/j.chest.2026.01.002