Die „Austrian MS Database“ soll helfen, aus der wachsenden Zahl krankheitsmodifizierender Therapien die jeweils optimale Behandlung zu identifizieren. Das Problem: MS-Verläufe variieren stark, während immer mehr wirksame Arzneimittel verfügbar sind. Klassische randomisierte Studien stoßen beim Therapievergleich an ihre Grenzen.
Die Lösung bieten Real-World-Daten aus österreichischen MS-Zentren.
Das Projekt harmonisiert die Datenerfassung und wertet klinische Informationen, MRT-Befunde und Therapieverläufe pseudonymisiert aus. Ziel ist die Entwicklung prognostischer Biomarker und evidenzbasierter Behandlungsstrategien für die rund 13.500 MS-Betroffenen in Österreich.