Nach den erfolgreichen Kongressen der vergangenen Jahre wird auch 2026 die bewährte Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe, hoher Praxisrelevanz und sommerlicher Kongressatmosphäre fortgesetzt. Das Programm wurde von Tagungspräsidentin Mag. Karoline Sindelar, MSc, gemeinsam mit dem Fachausschuss Fortbildung und der Fortbildungsabteilung sorgfältig zusammengestellt und umfasst insgesamt 33 AFP (pharmazeutisch, Präsenz). Als Co-Tagungspräsident wird Priv.-Doz. Dr. Christoph Ausch dabei sein. In seinem Vortrag am Sonntagvormittag wird er die Wundversorgung nochmals ganz genau unter die Lupe nehmen.
Programm Freitag & Samstag
Der Kongress beginnt am Freitagnachmittag mit der feierlichen Eröffnung, gefolgt von einem thematischen Einstieg in die Grundlagen der modernen Wundversorgung. MR Dr. Günther Hirschberger beleuchtet die Entstehung chronischer Wunden sowie aktuelle Versorgungsstrategien. Im Anschluss widmet sich Mag. pharm. Dr. Helga Auer-Kletzmayr den besonderen Herausforderungen von Wundheilungsstörungen bei Diabetiker:innen.
Nach einer ersten Gelegenheit zum Besuch der Fachausstellung stehen praxisnahe Aspekte im Vordergrund: Mag. pharm. Jakob Hoffmann, NFS NKI, gibt Einblicke in die Versorgung akuter Wunden, bevor Mag. pharm. Dr. Heinrich Evanzin den Einsatz der Phytotherapie in der Wundversorgung thematisiert und damit einen ganzheitlichen Zugang zur Wundheilung aufzeigt.
Der zweite Kongresstag ist dem interdisziplinären Blick auf Wundheilung und Prävention gewidmet. Mag. pharm. Julia Mösslacher, PhD eröffnet mit einem Überblick über Wundversorgung und Nachsorge unter besonderer Berücksichtigung von Arzneimitteln und Kosmetika. Anschließend erläutert Mag. pharm. Sophie Rößel, wie Mikronährstoffe und Enzyme die Wundheilung beeinflussen können. Anschließend stehen Ernährung und Regeneration im Fokus: Mag. Angelika Kirchmaier, MMSc, Dipl. DA, spricht über die Rolle der Ernährung in der Heilung und Prävention von Wunden, während Prof. (FH) MMag. Dr. Ute Seper, MBA, die Bedeutung von Schlaf für Wundheilung und Regenerationsprozesse beleuchtet. Am Nachmittag folgt der traditionelle Vortrag der Apothekerkammer. Danach werden spezielle Versorgungsbereiche behandelt: Karin Müller, DGKP, geht auf Besonderheiten der Wundversorgung im Intimbereich ein, bevor Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc, Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung von Brandwunden an der Tara aufzeigt. Den Abschluss bildet ein praxisnaher Vortrag von Oliver Kapferer, BScN, MSc, rund um das Thema Tattoo-Versorgung.
Highlights am Sonntag
Der letzte Kongresstag widmet sich häufigen Fehlerquellen und spezialisierten Fragestellungen der Wundbehandlung. DGKP Marianne Hintner zeigt auf, was in der Wundversorgung unbedingt vermieden werden sollte. Priv.-Doz. Dr. Domagoj Ivastinovic beleuchtet die Erst- und Wundversorgung am Auge. Den wissenschaftlichen Abschluss bildet Prof. Dr. David Lumenta mit einem hochaktuellen Vortrag über künstliche Intelligenz in der modernen Wundversorgung, insbesondere zur Analyse und Klassifikation von Wunden.
Wie bei allen APOkongressen bietet die Fachausstellung die Möglichkeit zum Austausch mit Expert:innen sowie zur Erkundung innovativer pharmazeutischer Entwicklungen. Der APOkongress Pörtschach 2026 verbindet damit aktuelles Fachwissen, Praxisnähe und interdisziplinären Dialog – eingebettet in die besondere Atmosphäre des Wörthersees. Im Anschluss an den letzten Vortrag am Freitag sind alle Teilnehmenden herzlich zu einem gemeinsamen Ausklang mit Getränken und kleinen Speisen auf der Kongressterrasse eingeladen.
Anmeldungen über den Fortbildungskalender der Apothekerkammer – Frühbucherbonus bis 12. April: www.apothekerkammer.at/fortbildungen-apotheker