Nun gibt es eine neue OP-Methode für schwer betroffene Kinder: die sogenannte „bipolare Instrumentierung“. Bei der bipolaren Instrumentierung werden an der Wirbelsäule zwei fixe „Anker“ außerhalb der Krümmung gesetzt – einer an der oberen Brustwirbelsäule und einer im unteren Bereich, etwa an der Lendenwirbelsäule oder am Becken.
Zwischen den beiden Befestigungen – den „Polen“ des Konstrukts – werden Stäbe ohne durchgehenden Hautschnitt eingespannt, wodurch die Position korrigiert wird.