Naturstoffforschung

Grazer Forscher gewinnt Phytotherapie-Award

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PSE-Vizepräsident Francisco A. Macías (Universität Cádiz) gratulierte Fladerer-Grollitsch zur Auszeichnung in Leicester. © beigestellt
PSE-Vizepräsident Francisco A. Macías (Universität Cádiz) gratulierte Fladerer-Grollitsch zur Auszeichnung in Leicester. © beigestellt

Der Nachwuchspreis würdigt jährlich herausragende Beiträge zur Naturstoffwissenschaft. Bewerben dürfen sich nur Forscher:innen unter 35 Jahren mit Erstautor:innenschaft in Q1-Journalen der Naturstoffforschung, den besten 25 % ihres Fachgebiets. Benannt ist der Award nach Dra. Mariola Macías, einer Ärztin und Immunologin, die klinische Praxis mit der Erforschung pflanzlicher Wirkstoffe verband.

Olivenblatt und Kalium für den Blutdruck

Ausgezeichnet wurde unter anderem eine Arbeit zu ­Oleuropein-standardisiertem Olivenblattextrakt in Kombination mit Kalium – untersucht wird deren Potenzial, einen gesunden Blutdruck zu unterstützen. Die Arbeit steht exemplarisch für evidenzbasierte Phytotherapie: Pflanzliche Wirkstoffe müssen chemisch charakterisiert, pharmakologisch erklärt und klinisch geprüft werden. 

„Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, weil damit auf die Relevanz der modernen Phytotherapie international aufmerksam gemacht wird“, so Fladerer-Grollitsch. Seine Leidenschaft gelte der Erforschung pflanzlicher Wirkstoffe – von der Pflanze über den Wirkmechanismus bis zur klinischen Fragestellung. Der Nachwuchsforscher lehrt an der Universität Graz als Senior Lecturer und wurde 2023 bereits mit dem Jeffrey Harborne Award der PSE ausgezeichnet.

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