Heimische Flora entdecken

Pharmakobotanische Wanderung 2026

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Die Exkursion führte auch über einen schmalen Schmugglerweg zwischen Vorarlberg und Liechtenstein, der den Wandernden Trittsicherheit abverlangte und etwas Anstrengung kostete. © Beigestellt

Auftakt der Wanderung bildete einer der ältesten Bäume Österreichs, eine imposante Europäische Eibe (Taxus baccata), deren faszinierende Dualität – hochgiftig und zugleich als Quelle für Zytostatika unverzichtbar – eingehend von Exkursionsleiter Mag. pharm. Karl-Heinz Worsch beleuchtet wurde. 

Auf den artenreichen Wiesen vermittelte Mag. Worsch botanisches Wissen anhand einprägsamer Eselsbrücken und praktischer Erfahrungen. Vorgestellt wurden unter anderem das Gänseblümchen (Bellis perennis), auch „Arnika der Armen“ genannt, und der Echte Ehrenpreis (Veronica officinalis), der in der Volksmedizin als Cholesterinsenker gilt. Auch die Große Brennnessel (Urtica dioica) war Thema: Ihre Brennhaare enthalten Serotonin, Histamin und Acetylcholin, während die Droge diuretische Wirkung besitzt.

Neben Heilpflanzen kam auch die Naturküche nicht zu kurz: Giersch, Bärlauch, Frauenmantel, Schwarze Johannisbeere oder auch die Gemeine Schafgarbe wurden – insbesondere mit Blick auf gefährliche Verwechslungen beim Sammeln – genau analysiert, während sich am Waldrand der Blick auf Labkraut (Galium verum), Teufelskralle, Tollkirsche und Heckenkirsche (Lonicera) richtete. 

Ein herzlicher Dank gilt der Firma Herba-Chemosan, vertreten durch Gudrun Reichart und Dunja Troj-Marent, die die Exkursionsteilnehmer:innen im Anschluss im „Gasthaus zur Eibe“ zu Speis und Trank einlud.

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