Impulse für die Zukunft

Erstes Pharmakotherapie-Symposium in Salzburg

Artikel drucken
Rund 60 Apotheker:innen nahmen am ersten Pharmakotherapie-Symposium an der PMU Salzburg teil. © beigestellt
Rund 60 Apotheker:innen nahmen am ersten Pharmakotherapie-Symposium an der PMU Salzburg teil. © beigestellt

Initiiert hatten es Mag. pharm. Margarete Olesko, Präsidentin der Apothekerkammer Salzburg, und Priv.-Doz. DDr. Olaf Rose, Leiter der Forschungsgruppe Pharmakotherapie und translationale Forschung an der PMU Salzburg. „Unser Berufsbild ändert sich gerade radikal. Das Aufgabenfeld von Pharmazeut:innen geht inzwischen weit über die ursprünglichen Kernaufgaben hinaus“, betonte Olesko, die auch auf neue gesetzliche Anforderungen wie das angekündigte Impfen in der Apotheke verwies.

Das Programm widmete sich Point-of-Care-Messungen, den Erfahrungen der Apothekerschaft mit dem Sterbeverfügungsgesetz und dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Die inhaltliche Klammer lieferte Rose: „Apotheken sind oft die erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem und bieten einen niedrigschwelligen Zugang für die gesamte Bevölkerung. Deshalb sollten sie künftig mehr Verantwortung in Prävention und Pharmakotherapie übernehmen.“ Dass diese Vision bereits gelebte Praxis ist, zeigen die gemeinsamen Messaktionen zu Vitamin D und Langzeitblutzucker – wissenschaftlich begleitet von der PMU Salzburg. Für Herbst 2026 ist eine Aktionswoche zur Frauengesundheit mit Eisen-Messungen geplant.

Das könnte Sie auch interessieren