Asiatische Hornissen

Erster Nestfund in Österreich

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Asiatische Hornissen verbreiteten sich seit ihrer Einschleppung aus Südostasien nach Frankreich im Jahr 2004 unaufhaltsam westwärts; in Österreichs Nachbarländern Deutschland, Schweiz und Italien sind sie längst etabliert. Das erste österreichische Exemplar – vermutlich eine junge Königin ohne Nest – wurde im April 2024 in Salzburg entdeckt und gefangen. Die beiden Primärnester lagen in einem Baucontainer auf dem Gelände eines Lustenauer Transportunternehmens nebeneinander. Ein Mitarbeiter wurde gestochen und klagte über Kreislaufbeschwerden, der Notarzt musste gerufen werden. Das aktive Nest mit adulten Tieren und Brut entfernten Fachleute umgehend.

Für gesunde Menschen ist das Risiko ähnlich wie bei der heimischen Hornisse (Vespa crabro): Stiche erfolgen meist nur bei Bedrohung, allergische Reaktionen sind dennoch möglich. Nester sollten ausschließlich Fachkräften überlassen werden. Meldungen über Verdachtsfälle werden über die österreichweite Plattform und per E-Mail über velutina@viv.at entgegengenommen.

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