Die Agentur warnt auf Basis von Daten aus 29 Ländern vor einem hochpotenten, immer vielfältigeren Substanzspektrum. „Die Drogenmärkte entwickeln sich rasant weiter, und die Vielfalt der Substanzen auf den Straßen Europas wird immer unvorhersehbarer. Dies birgt die Gefahr, dass Menschen hochwirksame Drogen einnehmen, oft ohne sie zu kennen“, sagte EUDA-Exekutivdirektorin Lorraine Nolan.
Allein 2025 wurden erstmals 50 neue psychoaktive Substanzen (NPS) gemeldet, womit die Gesamtzahl überwachter Substanzen auf 1.050 stieg. Darunter befinden sich synthetische Opioide wie Nitazene – zunehmend werden auch gefälschte Arzneimittel gemeldet, die solche Substanzen enthalten. Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge, zudem deuten Daten aus 20 Ländern darauf hin, dass Kokain 2024 an 27 % der drogenbedingten Todesfälle beteiligt war.