MyHealth@EU

Österreich startet EU-Rezept

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Grenzübergreifende Gesundheitsversorgung: Elektronisch verschriebene Rezepte können in Tschechien eingelöst werden, weitere Länder sollen folgen. © shutterstock

Weitere EU-Staaten sollen bis 2029 folgen. Dasselbe gilt für die EU-Patientenkurzakte. Beide Services sind Teil der europäischen Gesundheitsdaten-Infrastruktur MyHealth@EU.


Das EU-Rezept richtet sich an Personen, die sich im Ausland aufhalten und dennoch Zugang zu ihren elektronisch verschriebenen Medikamenten benötigen. In der Apotheke im Partnerland müssen sie sich ausweisen, das Rezept wird digital abgerufen. EU-Rezepte gelten im Ausland als Privatrezepte und sind zunächst selbst zu bezahlen; eine Kostenerstattung durch die Sozialversicherung kann nachträglich geprüft werden.


EU-Rezept und EU-Patientenkurzakte sind Teil von MyHealth@EU, der europäischen Infrastruktur für den sicheren Austausch elektronischer Gesundheitsdaten zwischen EU-Mitgliedstaaten und EWR-Staaten. Sie zählen zu den zentralen Vorbereitungsmaßnahmen für den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Bis 2031 sollen auch weitere Services wie EU-Laborbefunde, medizinische Bilddaten und EU-Entlassungsberichte nach und nach in den teilnehmenden Ländern eingeführt werden.

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