Gesundheitsversorgung

Eigeninitiative und Kooperation sichern das Gesundheitssystem

Artikel drucken
Diskutierten über nachhaltige Gesundheitsversorgung: Josef Kalina, Manuel Schalk, Dr. Benjamin Glaser, Gerald Groß, Peter Lehner, Ministerin Korinna Schumann, Thomas Kuchlbacher und Dr. David Wachabauer. © beigestellt
Diskutierten über nachhaltige Gesundheitsversorgung: Josef Kalina, Manuel Schalk, Dr. Benjamin Glaser, Gerald Groß, Peter Lehner, Ministerin Korinna Schumann, Thomas Kuchlbacher und Dr. David Wachabauer. © beigestellt

„Die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems kann nur dann gelingen, wenn Bund, Länder und Sozialversicherung an einem Strang ziehen. Genau das ist die Idee der Reformpartnerschaft“, sagt Bundesministerin Korinna Schumann, „dass gemeinsame Ziele festgelegt werden, zusammen geplant und dafür gesorgt wird, dass notwendige Veränderungen auch umgesetzt werden“. Dr. Benjamin Glaser, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ist überzeugt: „Das Gesundheitssystem ist ohne private Zuzahlungen kaum finanzierbar.“

Daher sei es umso wichtiger, sowohl die öffentliche Gesundheitsversorgung finanziell abzusichern als auch bestehende Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln. Etwa durch den Ausbau von Primärversorgungseinheiten, die eine wohnortnahe Behandlung und gute Arbeitsbedingungen – besonders für jüngere Ärzt:innen und andere Gesundheitsberufe – bieten, wie Dr. David Wachabauer, Abteilungsleiter Primärversorgung & Versorgungskoordination der Gesundheit Österreich, konstatiert. Neben der Kooperation der Stakeholder – Bund, Länder, SV, Ärzt:innen und Apotheken – brauche es aber vor allem die aktive Mitwirkung der Versicherten, räumt Peter Lehner, Obmann der SVS, ein: „Verantwortung und ­Eigeninitiative für die eigene Gesundheit zu übernehmen, bedeutet auch die Zukunftsfähigkeit des Systems.“ 

Das könnte Sie auch interessieren