Gesundheitsstudie 2026

KI: Symptome werden gecheckt & Befunde erklärt

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Sechs von zehn Personen nutzen die KI mittlerweile als Informationsquelle in Gesundheitsfragen.  © Shutterstock
Sechs von zehn Personen nutzen die KI mittlerweile als Informationsquelle in Gesundheitsfragen. © Shutterstock

Das zeigt die Gesundheitsstudie 2026 der Wiener Städtischen Versicherung. „KI wird für viele Menschen zunehmend zur ersten Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen“, sagt Manuel Schalk, Vorstandsdirektor der Wiener Städtischen Versicherung.

Warten auf Termine

Die Kritik am Gesundheits­system verstummt nicht. Auch wenn sich die Häfte der ­Befragten der repräsentativen Umfrage des Gallup Instituts als zufrieden zeigt, waren 56 % im Jahr 2022 und 47 % im Jahr 2026 unzufrieden. Dies liegt laut Studie daran, dass es nicht genügend Kassenärzt:innen gibt und die Wartezeiten für Termine bei Fachärzt:innen mit Kassenverträgen häufig länger als zwei Monate betragen. Auch wenn sechs von zehn Österreicher:innen KI bei gesundheitlichen Themen nutzen und sie vier davon als hilfreich erachten, sagt die Hälfte, dass ärztliche Informationen auf jeden Fall vertrauenswürdiger sind als jene der KI. Die Bedeutung der Apotheken, die in der wohnortnahen Versorgung unabdingbar sind und oftmals als erste Anlaufstelle aufgesucht werden, wurde in der Studie nicht abgefragt. Auf Nachfrage sagt Studienleiterin Gabriele Reithner: „Ein interessantes Thema, das man in einer nächsten Studie aufnehmen könnte.“ 

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