Grundlage der Analyse waren rund 5.600 Tests, die zwischen 6. und 18. Oktober in 60 Kärntner Apotheken durchgeführt wurden. Die Auswertung erfolgte mit einem Budget-Impact-Modell und zeigt, dass solche niederschwelligen Vorsorgeangebote das Potenzial haben, sowohl die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern als auch das Gesundheitssystem spürbar zu entlasten. Konkret spart das Gesundheitssystem des Bundeslandes Kärnten laut Modellrechnung über fünf Jahre insgesamt 6,76 Mio. Euro gegenüber einem Szenario ohne Testungen.
Die jährlichen Einsparungen nehmen dabei kontinuierlich zu: von etwa 58.000 Euro im ersten Jahr auf rund 2,5 Mio. Euro im fünften Jahr. Hauptgrund für die Ersparnis ist, dass durch frühzeitige Erkennung weniger Fälle unerkannt bleiben. „Diese Aktion ist ein Musterbeispiel für wirksame Prävention. Wenn wir Vorsorgemaßnahmen wie diese direkt zu den Menschen bringen, können Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Das trägt dazu bei, die Belastung des Gesundheitssystems zu reduzieren. Unsere Test-Kampagne bestätigt einmal mehr: Die Kombination aus niedrigschwelliger Testung und kompetenter Beratung ist ein Erfolgsmodell für die Zukunft der Gesundheitsprävention“, so Mag. pharm. Hans Bachitsch, Präsident der Apothekerkammer Kärnten.