Laut der Gebarungsvorschau für Februar liegt der Bilanzverlust 2025 bei € 511,2 Mio. Im November war man noch von einem Defizit von € 583,3 Mio. ausgegangen. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) als größter der drei gesetzlichen Krankenversicherungsträger erwartet 2025 ein Minus von € 454 Mio.
Im Jahresvoranschlag der ÖGK war noch ein Defizit von € 906 Mio. eingepreist worden, in der November-Gebarung ging man dann „nur noch“ von minus € 546,6 Mio. aus. Auch die Prognose für das laufende Jahr fällt mit minus € 431 Mio. bei der ÖGK leicht besser aus als in der letzten Gebarungsvorschau im November angenommen (€ 460 Mio.).
Die Aufwendungen der ÖGK lagen 2025 bei € 21,4 Mrd., heuer werden sie laut Prognose auf € 22,56 Mrd. ansteigen. Der ÖGK zufolge zeigen die eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen „erste Wirkung“. Dennoch wachse aber der strukturelle Finanzierungsbedarf durch Rezession, demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt weiter. Die ÖGK rechnet 2026 mit einem Minus von rund € 431 Mio., 2027 von € 687 Mio. und 2028 von € 948 Mio.