Um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, kündigte das Unternehmen die Schließung seines Logistikstandorts im deutschen Ludwigshafen an. Nach einem nach eigenen Angaben „plangemäßen“ Jahresstart bekräftigte das Management das Ziel, im Laufe des Jahres 2026 operativ die Gewinnschwelle zu erreichen – für das Gesamtjahr wird jedoch weiterhin ein Verlust erwartet.
Im Kerngeschäft gelangen DocMorris zwar leichte Verbesserungen: Der operative Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) sank im Vorjahr leicht auf 48,2 Millionen Franken. Unter dem Strich verschlechterte sich die Lage jedoch deutlich – der Fehlbetrag weitete sich von 97 auf gut 134 Millionen Franken aus. Für 2026 stellt das Unternehmen ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich in Aussicht; das bereinigte EBITDA soll sich auf minus 10 bis minus 25 Millionen Franken verbessern.
Als strategisches Signal verkündete DocMorris zudem eine Partnerschaft mit Google. Mithilfe von KI-Technologie und Cloud-Infrastruktur will das Unternehmen seine digitale Gesundheitsplattform der nächsten Generation weiterentwickeln.