Nach Ansicht der Konsumentenschutzorganisation gebe es Hinweise darauf, dass beteiligte Konzerne eine öffentliche Bekanntgabe der kontaminierten Produkte verzögert haben könnten – und dadurch Säuglinge möglicherweise einem hohen Risiko ausgesetzt wurden.
Mit Mitte März wurden den Behörden 14 Fälle durch das Toxin Cereulid gemeldet. Drei Fälle sind bestätigt, elf gelten als wahrscheinlich. Die betroffenen Kinder im Alter zwischen zwei Wochen und drei Jahren sind inzwischen alle wieder genesen. Weitere rechtliche Schritte in Bezug auf mögliche Schäden, die bei Betroffenen entstanden sind, werden laut Foodwatch derzeit geprüft.