Am 26. August suchte ein 44-jähriger Lehrer das Missionskrankenhaus von Yambuku im damaligen Zaire, heute Demokratische Republik Kongo, mit Fieber auf. Zunächst vermuteten die Ärzte Malaria. Wenig später häuften sich jedoch schwere Erkrankungen mit hohem Fieber und Blutungen.
Insgesamt wurden bei dem Ausbruch 318 Fälle registriert, 280 Menschen starben. Das neuartige Virus wurde
isoliert und nach dem nahe gelegenen Ebola-Fluss benannt. Der Ausbruch von 1976 markierte damit die Entdeckung einer der gefürchtetsten Infektionskrankheiten der jüngeren Medizingeschichte.
Quelle
WHO. Bull World Health Organ. 1978.
„Ebola haemorrhagic fever in Zaire, 1976“.