Todesursachen 2025

Herz-Kreislauf und Krebs an der Spitze

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In Österreich starben 2025 insgesamt 87.902 Menschen. Häufigste Todesursachen waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 33,4 % und Krebs mit 24,9 %. Insgesamt gehen also 60 % aller Todesfälle auf diese beiden Erkrankungen zurück, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 6,8 %. 

Todesursachen in den jeweiligen Altersgruppen

Deutliche Unterschiede zeigen sich nach Alter: Bei den über 80-Jährigen dominierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 41,2 %, während bei den 40- bis 79-Jährigen Krebs mit 37,1 % die häufigste Todesursache war. Bei den 10- bis 39-Jährigen standen Suizide mit 19,1 %, Krebs und Unfälle im Vordergrund.

Komorbiditäten und geschlechterspezifische Unterschiede

Auch das Thema Komorbidität wurde in der Analyse berücksichtigt. 2025 wurden im Schnitt 3,8 Begleiterkrankungen pro verstorbener Person dokumentiert, am häufigsten Hypertonie mit 26,3 %, gefolgt von Herzinsuffizienz, Pneumonie und Vorhofflimmern. Dabei zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Bei Männern wurden im Schnitt etwas mehr Begleiterkrankungen dokumentiert als bei Frauen, zudem verzeichneten sie deutlich mehr Todesfälle im Alter zwischen 40 und 79 Jahren, während bei den über 80-Jährigen die Frauen klar überwogen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch ein höheres Sterberisiko für Frauen, da diese im Durchschnitt häufiger ein höheres Alter erreichen als Männer.

10-Jahres-Vergleich 

Im langfristigen Vergleich zeigt sich laut Statistik Austria eine deutliche Verschiebung in der Sterblichkeitsentwicklung. „Die Sterblichkeit ist in Österreich von 2015 bis 2025 deutlich gesunken. Vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs starben, in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur, weniger Menschen als noch vor zehn Jahren. Dennoch nahm die absolute Zahl der Krebssterbefälle zu, da heute mehr Menschen ein hohes Alter erreichen“, so Mag. Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Die Alterung der Bevölkerung beeinflusst die Todesursachenstatistik zunehmend: Erkrankungen des höheren Lebensalters gewinnen dadurch in absoluten Zahlen an Bedeutung – ein Trend, der sich mit der demografischen Entwicklung künftig noch verstärken dürfte.

Quelle

https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/07/20260715Todesursachen2025.pdf 

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