Während klassische Zigaretten an Bedeutung verlieren, greifen vor allem Jugendliche vermehrt zu E-Zigaretten, Tabakerhitzern und Nikotinbeuteln. Auch bei illegalen Substanzen verschiebt sich das Bild: Kokain gewinnt
mit sinkenden Preisen und steigender Reinheit an Verbreitung, während beim risikoreichen Opioidkonsum ein besorgniserregender Trend auffällt – zunehmend sind junge Mädchen betroffen, deren Abhängigkeit häufig auf Traumata zurückgeht. Die drogenbezogenen Todesfälle lagen 2024 bei 257 und damit deutlich über dem Niveau der frühen 2010er-Jahre.