Um den Mangel schnell zu beheben, setzen viele auf intravenös verabreichte Eisenpräparate. Diese ermöglichen eine rasche und effektive Korrektur des Defizits. Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck aber warnen: „Eines dieser intravenösen Eisenpräparate, die Eisencarboxymaltose, hat eine bedeutsame Nebenwirkung: Bei 50–75 % der Patient:innen sinkt der Phosphatspiegel im Blut deutlich ab.
Dies kann zu Muskelschwäche und Knochenerkrankungen führen“, betont Gastroenterologe und Hepatologe Univ.-Prof. Dr. Heinz Zoller. Dadurch verdoppelt sich das Risiko für Knochenfrakturen im Vergleich zu alternativen Wirkstoffen, wie die internationale Beobachtungsstudie zeigt.