Knochenbrüche nach

Eisenmangel

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Obwohl der Körper täglich nur rund 1–3 mg Eisen benötigt, wird eine Zufuhr von 10–15 mg Eisen pro Tag empfohlen. Der Grund: Nur rund 10 % des Eisens können tatsächlich resorbiert werden. © iStock
Obwohl der Körper täglich nur rund 1–3 mg Eisen benötigt, wird eine Zufuhr von 10–15 mg Eisen pro Tag empfohlen. Der Grund: Nur rund 10 % des Eisens können tatsächlich resorbiert werden. © iStock

Um den Mangel schnell zu beheben, setzen viele auf intravenös verabreichte Eisenpräparate. Diese ermöglichen eine rasche und effektive Korrektur des Defizits. Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck aber warnen: „Eines dieser intravenösen Eisenpräparate, die Eisencarboxymaltose, hat eine bedeutsame Nebenwirkung: Bei 50–75 % der Patient:innen sinkt der Phosphatspiegel im Blut deutlich ab.

Dies kann zu Muskelschwäche und Knochenerkrankungen führen“, betont Gastroenterologe und Hepatologe Univ.-Prof. Dr. Heinz Zoller. Dadurch verdoppelt sich das Risiko für Knochenfrakturen im Vergleich zu alternativen Wirkstoffen, wie die internationale Beobachtungsstudie zeigt.

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