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Pharmaindustrie: Wirtschaftsmotor für Österreich

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Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria im Auftrag von FCIO, FOPI, OeGV und Pharmig. Rund 6,8 Mrd. Euro davon seien direkt in der Branche entstanden, 2,3 Mrd. Euro indirekt entlang der Lieferketten und 3,8 Mrd. Euro über Konsumeffekte induziert. Ein Euro direkte Wertschöpfung ziehe damit 1,9 Euro Gesamtwirkung nach sich. Mit der Branche seien rund 91.000 Beschäftigungsverhältnisse verbunden, das entspreche 1,9 % aller Erwerbstätigen in Österreich. Ein Fünftel der Gesamtwirkung, 2,5 Mrd. Euro, entfalle allein auf Produktion und Vertrieb von Generika.

„Die Politik hat die pharmazeutische Industrie zurecht als Schlüsselindustrie definiert“, sagt Pharmig-Präsident Pavol Dobrocky. Auch der Außenhandel zeige die Dynamik: Der Handelsbilanzüberschuss sei von 2,5 Mrd. Euro (2015) auf 8 Mrd. Euro (2024) gestiegen, die Exporte hätten zuletzt rund 10 % aller heimischen Warenexporte ausgemacht. OeGV-Präsident Wolfgang Andiel betont, Generikaunternehmen seien auch ein relevanter Standortfaktor und sicherten die leistbare Versorgung mit bewährten Arzneimitteln. 

Quelle

Schwarzbauer, W. & Knaus, J. (2026). Wertschöpfungswirkungen der pharmazeutischen Industrie in Österreich. EcoAustria, Studie

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