Gerade für pharmazeutische Unternehmen sind stabile Rahmenbedingungen von großer Bedeutung, wie Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG, betont und auf die Life-Science-Strategie verweist, an der auf wirtschaftspolitischer Ebene gerade gearbeitet wird. Diese muss jedoch auch tatsächlich Realität werden, um ihre Wirkung erzielen zu können. „Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Medikamentenversorgung. Und damit wird nicht zuletzt auch die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sichergestellt, wenn ihre Therapien zeitnah verfügbar und auf dem modernsten Stand der Medikamentenforschung sind.“
Eine gute Standortpolitik solle aber nicht nur darauf abzielen, durch mehr Forschung und Produktion innerhalb Europas die Abhängigkeit von anderen Regionen zu reduzieren. Im Gegenteil: Ein wesentliches Merkmal eines attraktiven Standorts für pharmazeutische Unternehmen ist auch eine Preis- und Erstattungspolitik, die den Wert und Nutzen von Arzneimitteln anerkennt.