Daher empfiehlt der Rechnungshof Österreich, insbesondere auf die Versorgung von Risikogruppen zu achten. Ob das Öffentliche Impfprogramm (ÖIP) sein Ziel, die Impfbereitschaft und die Durchimpfungsrate zu erhöhen, tatsächlich erreicht hat, bleibe offen, da die verfügbaren Daten nicht aussagekräftig genug seien.
Für die Jahre 2024 bis 2028 stehen insgesamt 450 Millionen Euro für das Impfen zur Verfügung, 2025 wurde
das ÖIP um Gratis-Impfungen gegen Herpes Zoster und Pneumokokken für Personen ab 60 Jahren und Risiko-
gruppen erweitert. Der Rechnungshof hält dazu abschließend fest, dass medial ausgetragene Konflikte zwischen
Ärztekammern und dem Gesundheitsministerium dem Programm nicht zuträglich seien und insbesondere
dessen Reputation schädigen.