Sie legt nun einen stärkeren Fokus auf personalisierte Therapieansätze und enthält neue Module zu Transgender-Gesundheit, moderner Brustrekonstruktion und speziellen Tumorentitäten.
Auch die Kriterien für genetische Tests wurden angepasst, da etwa 30 % der Betroffenen eine familiäre Belastung aufweisen. Operative Eingriffe sollen bei bestimmten Patientengruppen reduziert werden, etwa durch den Verzicht auf die Sentinel-Lymphknotenbiopsie. Zudem gewinnen Biomarker an Bedeutung, um Therapien präziser am individuellen Tumorprofil auszurichten.
Quelle
S3-Leitlinie: Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (2025), AWMF Reg.Nr. 032-045OL