Wind, Regen und hohe Luftfeuchtigkeit brechen Pollenkörner auf. Dabei entstehen allergenhaltige Subpollen-Partikel, die tief in die Bronchien gelangen. Eine australische Laborstudie deutet darauf hin, dass auch elektrische Felder und blitzähnliche Entladungen Gräserpollen fragmentieren. Mit steigender Feldstärke und Luftfeuchtigkeit nahm der Zerfall zu; simulierte Blitze verstärkten die Freisetzung kleiner Bruchstücke. Elektrische Vorgänge könnten somit ein zusätzlicher Mechanismus sein. Risikopatient:innen sollten sich daher bei Gewitter besser in Innenräumen aufhalten.
Quelle
Venkatesan S et al. Scientific Reports 2026 DOI:10.1038/s41598-026-54231-7