Das Protein spielt bei Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle. Die auf Daten von mehr als 200 Erwachsenen basierenden Ergebnisse wurden im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht. „Die etablierten Laborverfahren können nicht erfassen, wie viel davon vorhanden ist“, sagt Prof. Björn Falkenburger, Wissenschaftler am DZNE.
„Wir haben die bisherige Methodik nun so erweitert, dass wir die Menge des pathologischen Proteins bestimmen können.“ Personen mit hoher Belastung hatten ein erhöhtes Demenzrisiko. „Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die quantitative Messung dazu beitragen kann, Patient:innen mit erhöhtem Demenzrisiko frühzeitig zu erkennen“, so Falkenburger.
Quelle
Bräuer S, et al. Alzheimer's Dement. 2026; 22: e71167