Chemo-bedingte Alopezie

Kopfhautkühlung

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Haarpflege © Shutterstock
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In einer auf dem EADV Congress 2026 in Wien vorgestellten retrospektiven Analyse wurden 468 Patient:innen mit Brustkrebs untersucht; die Kopfhautkühlung erfolgte bei etwa 19–20 °C. Mit 88,5 % der Erkrankten, die die supportive Maßnahme annahmen, war die Akzeptanz hoch.

Gründe für eine Ablehnung waren die Angst vor einer Kälteunverträglichkeit oder Migräne sowie eine bereits bestehende Alopezie durch Vorbehandlung. Rund die Hälfte der Personen schloss die Intervention ab. Der häufigste Grund für einen Abbruch war bereits fortschreitender Haarausfall (Alopezie Grad I oder II) während der Kühlungsmaßnahme.

Bei den letztlich 114 Patient:innen, die kosmetisch beurteilt wurden, konnten in 64,9 % der Fälle die Haare gut oder sehr gut erhalten werden.

Quelle

Kostaras S, et al. EADV Congress 2026, Abstract 4378

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