Impfstoffentwicklung

Adjuvans ermöglicht intranasale Impfung

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Impfung nasal © Shutterstock
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STING (stimulator of interferon genes) ist ein Bestandteil eines zellulären Signalwegs, dessen Aktivierung die Bildung von Typ-I-Interferonen fördert. Dadurch werden unter anderem dendritische Zellen aktiviert und die Immunantwort auf das Impfstoff-Antigen verstärkt. 

Da STING-Agonisten oft schlecht aufgenommen werden und systemisch relativ starke Entzündungsreaktionen auslösen können, werden sie in Nanopartikeln verabreicht. Dies ermöglicht eine ausgeprägte Immunreaktion direkt an den Schleimhäuten der Atemwege, unter anderem durch IgA und gewebsständige Immunzellen. In Mäusen konnte NanoCF501 intranasal bereits mit einem Zwanzigstel der systemisch verwendeten Dosis eingesetzt werden und dennoch eine starke mukosale und systemische Immunantwort auslösen. Zudem ließ sich das Konzept auf bereits zugelassene Influenza-Antigene übertragen. 

Die Forschenden zeigten, dass sich Antigene aus einem zugelassenen, ursprünglich für die intramuskuläre Anwendung entwickelten Influenza-Impfstoff für eine mukosale Verabreichung nutzen lassen, wenn NanoCF501 als Adjuvans hinzugefügt wird. 

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