Intoxikation

Vitamin D bei Säuglingen

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Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung mitteilte, war die Ursache die Fehlanwendung eines hoch dosierten, für Erwachsene bestimmten Nahrungsergänzungsmittels, das online erworben worden war. Für Säuglinge ist zur Vorbeugung einer Rachitis eine Dosierung von 400 bis 500 Internationalen Einheiten (I.E.) täglich vorgesehen.

Die Folgen einer Überdosierung sind für Säuglinge besonders schwerwiegend. Im vorliegenden Fall kam es zu einer ausgeprägten Hyperkalzämie mit sehr stark erhöhten Vitamin-D-Spiegeln. Symptome bei der stationären Aufnahme waren Trinkschwäche und Bewusstseinsstörungen. Im weiteren Verlauf zeigten sich ein stark verminderter Muskeltonus, eine Verkalkung des Nierengewebes mit beginnender Niereninsuffizienz sowie weitere schwerwiegende Komplikationen.

Quelle

BfR 045/2026 vom 07.08.2026.

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