Arzneimittelpreise

Japan vs. USA

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Dadurch kam es zu einem sogenannten Drug Lag und Drug Loss – also verspätetem Zugang zu innovativen Präparaten beziehungsweise wurden Arzneimittel nicht mehr in Japan entwickelt, da schlicht der finanzielle Anreiz fehlte. Mit der 2026 in Kraft tretenden Reform sollen innovative Medikamente stabiler und besser vergütet werden, sodass Unternehmen Japan wieder als Innovationsstandort wahrnehmen und auch der Zugang zu innovativen Arzneimitteln für Patient:innen verbessert werden kann. 

Im Kontrast dazu sollen in den USA die Arzneimittelpreise stärker gesenkt werden. Gründe hierfür sind die hohen Preise, die vor allem zu Lasten der Versicherer, Medicare und Arbeitgeber gehen. Da für forschende Unternehmen die USA immer noch als attraktiver Innovationstandort gelten, sind auch viele neuartige Therapeutika verfügbar. Trotzdem können die Versicherungen die Präparate nur eingeschränkt übernehmen, was wiederum zu hohen Selbstbehalten führt. Genau deshalb versucht Medicare inzwischen, bei besonders ausgabenstarken Arzneimitteln Preise auszuhandeln, um auch den praktischen Zugang zu erleichtern. 

Ziel beider Länder ist es, die Produktion wieder mehr in das eigene Land zu verlagern. 

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