Das Finanzministerium rechnet dadurch mit Mehreinnahmen von 35 Millionen Euro im Jahr 2027 und 45 Millionen Euro jährlich ab 2028. Der Fachverband der Lebensmittelindustrie hält diese Prognose jedoch für unrealistisch. Nach der Steuererhöhung 2014 waren die Einnahmen geringer und das Spirituosenvolumen ging zurück. Konsument:innen kaufen daher häufig im Ausland.
Sinkende Umsätze könnten laut Fachverband auch Mehrwertsteuer-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungseinnahmen schmälern. Statt zusätzlicher Einnahmen von 45 Millionen Euro erwartet er daher gesamtwirtschaftlich ein Minus von rund 50 Millionen Euro pro Jahr.
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