Der Wirkstoff zeigt Aktivität gegen multiresistente Erreger und weist keine Kreuzresistenzen mit klinisch eingesetzten Antibiotika auf. In einem Mausmodell war die Verträglichkeit akzeptabel; die Wirksamkeit in Infektionsmodellen blieb jedoch limitiert, was auf eine unzureichende Plasmaexposition infolge raschen Abbaus zurückgeführt wird.
Weitere Optimierungen der pharmakologischen Eigenschaften gelten als möglich. Die Ergebnisse belegen zudem, dass bekannte Mikroorganismen durch verbesserte Fraktionierungsverfahren weiterhin neue chemische Gerüste liefern können.
Quelle
Kaur M, et al. Nature 2026.
DOI: 10.1038/s41586-026-10589-2