Hohe Temperaturen & Folgen

Hitze belastet im Alter

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Bei hohen Temperaturen steigert der Körper die Wärmeabgabe vor allem über eine periphere Vasodilatation. Dadurch sinkt der Gefäßwiderstand, während Herzfrequenz und Herzzeitvolumen ansteigen müssen, um die Organperfusion aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig führt verstärktes Schwitzen zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten, wodurch das zirkulierende Blutvolumen abnimmt und der Kreislauf zusätzlich belastet wird.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, da Thermoregulation und Durstempfinden im Alter nachlassen und häufig kardiovaskuläre Erkrankungen oder Diabetes bestehen. Zur Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems sollten Betroffene auch ohne ausgeprägtes Durstgefühl regelmäßig trinken, körperliche Belastungen in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen und direkte Hitze meiden. Über den Schweiß verliert der Körper neben Wasser auch wichtige Elektrolyte. Ein stärkerer Verlust kann sich u. a. durch Schwindel oder Kreislaufbeschwerden bemerkbar machen. Leicht salzhaltige Speisen können helfen, Elektrolyte wieder zuzuführen.

Quelle

Seifert V. Medical Tribune. 2026.

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