Dabei soll eine zunächst unbekannte Frau Rezepte unter verschiedenen, nicht existierenden Identitäten in Wiener Apotheken eingelöst oder dies zumindest versucht haben.
Dank der engen Zusammenarbeit mit der Apothekerkammer Wien gelang es den Ermittlern, eine 72-jährige österreichische Staatsbürgerin als Verdächtige auszuforschen. Im Zuge einer von der Staatsanwaltschaft Wien angeordneten Hausdurchsuchung sowie weiterer Ermittlungen konnte schließlich auch der mutmaßlich Hauptverantwortliche identifiziert werden.
Dabei handelt es sich um den 30-jährigen Schwiegersohn der Frau, der im Verdacht steht, die gefälschten Rezepte hergestellt zu haben. Er wurde am Vortag bei einer Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse in Wien-Ottakring vorläufig festgenommen. In der Wohnung stellten die Beamten eine zweistellige Anzahl gefälschter Rezepte sicher.