Wirkstoffe

Spironolacton

Mag. pharm. Sieglinde  PLASONIG
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Ein Meilenstein für Spironolacton war das Jahr 1999, als die bahnbrechende RALES-Studie veröffentlich wurde. Sie zeigte: Als Add-On zur Standardtherapie bei schwerer Herzinsuffizienz reduziert Spironolacton die Mortalität signifikant. © Shutterstock
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Mineralocorticoide gehören zu den Steroidhormonen und werden in der Zona glomerulosa der Nebennierenrinde produziert. Das potenteste unter ihnen ist Aldosteron. Über seine Interaktion mit dem Mineralocorticoid-Rezeptor (MR) induziert Aldosteron die Expression von Natrium-Kanalproteinen und Na+-K+-ATPase im spätdistalen Tubulus der Niere. Der Effekt: Natrium und Wasser werden im Körper zurückgehalten, während Kalium und Protonen vermehrt ausgeschieden werden.¹ Aldosteron stellt damit einen maßgeblichen Regulator des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes dar. Abseits dessen kann das Mineralo

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