Ambroxol

Mag. pharm. Sieglinde  PLASONIG
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Ambroxol wirkt nicht nur expektorierend,  sondern auch antiinflammatorisch und lokalanästhetisch. In der Selbstmedikation sollte die  Anwendung auf 4–5 Tage beschränkt bleiben. © Shutterstock
Ambroxol wirkt nicht nur expektorierend, sondern auch antiinflammatorisch und lokalanästhetisch. In der Selbstmedikation sollte die Anwendung auf 4–5 Tage beschränkt bleiben. © Shutterstock

1885 gelang es, aus dem indischen Lungenkraut (Adhatoda vasica) das Chinazolin-Alkaloid Vasicin zu isolieren.1 Diese Substanz stand Pate für die Entwicklung von Bromhexin, welches bei Boehringer Ingelheim entwickelt und mehrere Jahrzehnte lang als Mukolytikum vertrieben wurde. Derzeit ist Bromhexin in Österreich nur im Veterinärbereich erhältlich. Ambroxol ist der aktive Metabolit von Bromhexin und wurde 1979 eingeführt. Der Wirkstoff kann oral, per inhalationem oder parenteral verabreicht werden. Für die orale Anwendung sind unterschiedlichste Arzneiformen verfügbar: Saft, Lösun

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